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Lokalsport

07. Dezember 2016 | 17:28 Uhr

Handball-Hamburg-Liga : Jugend bezwingt Routine

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorner Tempospiel bringt die Entscheidung im Derby mit Barmstedt

Die Negativserie des Elmshorner Handball-Teams ist beendet; die Hamburg-Liga-Handballer des Barmstedter MTV warten hingegen immer noch auf ihr erstes Erfolgserlebnis in dieser Saison. Das ist das Ergebnis des Derbys beider Teams, das am Sonnabend die Gäste in der Barmstedter Halle an der Schulstraße 39:35 (17:18) gewannen.

Erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit waren beide Rivalen von der Krückau in der höchsten Hamburger Spielklasse wieder aufeinander getroffen. In Anbetracht der althergebrachten Rivalität war es auf der gut gefüllten Tribüne vergleichsweise friedlich. Auf der Platte sorgten die Schiedsrichter Robin Kirste und Mathias Schümann (SC Alstertal-Langenhorn) mit einer konsequenten Linie dafür, dass die meiste Zeit der Partie mindestens ein Team in Unterzahl agierte. Sie sprachen 17 Zeitstrafen inklusive dreimal Rot.

Ein unfaires Spiel sahen beide Trainer darin jedoch nicht, wohl aber eines zweier Teams mit grundverschiedener Ausrichtung. Während die Hausherren im Positionsangriff ihre Vorteile hatten – Torsten Krause war trotz zeitweise kurzer Deckung ein guter Ballverteiler – hatten die Elmshorner ihre Stärken in der ersten und zweiten Welle. „Nehmt das Tempo nicht raus. Lasst den Ball schneller laufen“, feuerte EHT-Trainer Marc Neumann seine Jungs immer wieder an. Das und die bessere Kondition gaben nach einer lange Zeit ausgeglichenen Begegnung in der Schlussviertelstunde den Ausschlag zu Gunsten des EHT. Wirklich zufrieden war Neumann trotzdem nicht: „Unsere technischen Fehler und Fehlwürfe heute reichen für drei Spiele“, sagte er.

Auf Barmstedter Seite haderte Trainer Andreas Butzmann, gut erholt nach entspannenden Tagen auf der griechischen Insel Thassos, damit, dass es bei den Roten Karten Christian Behnke und Ole Pauschert traf. „Damit nehmen die Schiedsrichter unsere rechte Seite raus und es war niemand mehr da, der Patrick Geist entlastet“, sagte er. Aus dem aktuellen Tal müsse man sich herausarbeiten.

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erstellt am 11.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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