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Lokalsport

09. Dezember 2016 | 06:56 Uhr

Schwimmen : Goldene Entschädigung mit der Staffel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorner Schwimmer Boy und Bermel siegen bei Jugend-Weltmeisterschaften im Freiwasser.

Fast schien sich wie verhext der Trend von der Jugend-Europameisterschaft in Ungarn für Thore Bermel (18) und Lea Boy (16) bei den Jugend-Weltmeisterschaften im Freiwasser fortzusetzen. Gute Zeiten über zehn bzw. 7,5 Kilometer, aber die Medaillen verfehlten die beiden Schüler vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn als Vierte bzw. Fünfte ebenso knapp wie Arti Krasniqi als Fünfter auf der 7,5-Kilometer-Distanz wenige Tage nach seinem 17. Geburtstag.

In der abschließenden 4-x-1,25-Kilometer-Staffel ließen Bermel und Boy zusammen mit Paul Hentschel (Chemnitz) und Jeanette Spiwoks (Essen) alle womöglich aufkommenden Frustgefühle fahren. Das Quartett kraulte sich in der Nordsee vor der niederländischen Stadt Hoorn an die Spitze des Feldes. Bei 56:06,2 Minuten blieb die Uhr stehen – 1,2 Sekunden vor Italien. Dritter wurde Frankreich. „Das ist der Wahnsinn gewesen“, jubelte Jörg Freyher. Der Cheftrainer des STE gehörte zum Betreuerteam des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV).

Hentschel hatte als Startschwimmer den virtuellen Staffelstab auf Rang sieben liegend an Lea Boy übergeben. Die verbesserte die deutsche Equipe auch gegen andere Jungs auf Rang fünf. Thore Bermel brachte das DSV-Quartett erstmals in Führung. Gut 14 Sekunden betrug der Vorsprung auf Italien beim letzten Wechsel. Jeanette Spiwoks verlor diesen auf der ersten Hälfte der Schlussrunde, kämpfte sich aber 600 Meter vorm Ziel wieder nach vorne. Am Ende rettete sie einen Vorsprung von 1,2 Sekunden bis zum entscheidenden Anschlag. „Die Staffel entschädigt für alles“, strahlte nicht nur Freyher.

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erstellt am 20.Jul.2016 | 16:00 Uhr

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