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Lokalsport

03. Dezember 2016 | 05:45 Uhr

Schwimmen : Gemischte Gefühle nach der DM

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorner Starter mit Aufs und Abs.

Der erste Saisonhöhepunkt hinterließ gemischte Gefühle. Während sich Miriam Fraß und Marie König über 1500 Meter Freistil bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Berlin über neue persönliche Bestzeiten freuten, blieb Lea Boy trotz des gleichen Erfolges und dem zweiten Platz in der Juniorinnen-Wertung – Rang sieben in der offenen Wertung – über diese nicht olympische Strecke ein kleiner Beigeschmack. Sie war auf der langen Bahn schon schneller als die nun im Becken des Europa Sport- und Schwimmparks hingelegten 16:32,76 Minuten. „Lea macht das erste Mal in ihrem Leben eine durchwachsene DM durch“, sagte Jörg Freyher.

Der Cheftrainer des Swim-Teams Stadtwerke Elmshorn wollte dies aber keineswegs als Rundum-Kritik verstanden wissen, denn en passant hatte die 16-Jährige über ihre Nebenstrecke 200 Meter Freistil in 2:02,04 Minuten einen schleswig-holsteinischen Landesrekord aufgestellt. Sonntag qualifizierte sie sich zum Abschluss in 4:13,44 Minuten fürs A-Finale über 400 Meter Freistil, in dem sie in 4:12,41 Minuten Siebte wurde.

Gleiches gelang auf dieser Distanz zum Abschluss auch Thore Bermel in 3:51,26 Minuten. Nach Bronze über 1500 Meter hatten sich zuvor für den 18-Jährigen die – geringen – Hoffnungen auf eine zweite Medaille nicht erfüllt. Rang fünf über 800 Meter Freistil entsprach dem Meldeergebnis; die Zeit von 7:57,23 Minuten ordnete Freyher als „sehr gut“ ein. Den größten Sprung auf dieser ebenfalls nicht olympischen Strecke aber machte Siebo Vogel, der seine Marke um 13 Sekunden auf 8:39,29 Minuten verbesserte. Dustin Lantuhov (8:38,86 Minuten) und Philipp Drews (8:37,53) schwammen ebenfalls am oberen Limit ihrer Möglichkeiten. „Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein“, ordnete Freyher das Abschneiden seiner Schützlinge ein.

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erstellt am 22.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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