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Lokalsport

09. Dezember 2016 | 12:50 Uhr

Freizeitsport : Feuerwehr ganz sportlich

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Rennrad Elmshorner Brandbekämpfer mit Tempo auf zwei Rädern / Tour nach Laufenburg gestartet

Ein letztes Mal noch prüft Stefan Pioch den Luftdruck im Vorderrad seiner Rennmaschine. „Drei Bar geht auch, aber sieben Bar ist besser“, sagt er und pumpt ein wenig nach. Dann schiebt er das Rad in die Mitte des Hofs der Feuerwache Nord an der Peterstraße für ein Abschlussfoto und auf geht’s. Sechs Rennradfahrer mit der Aufschrift „Feuerwehr Elmshorn“ in roten Lettern auf dem schwarzen Trikot rollen langsam vom Gelände: Neben Pioch sind dies Thomas und Finn Murawski, Patrick Gravert, Peter Heine und Martin Schwier. Das Ziel ist Laufenburg in Baden-Württemberg, die Strecke rund 1050 Kilometer lang.

„Das wird keine reine Spaß-Tour“, kündigt Pioch an, der bei der Freiwilligen Feuerwehr Elmshorn Sportkoordinator ist. Die angepeilte Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h auf den mindestens 115 Kilometer langen neun Etappen ist vielleicht noch nicht olympiafähig, aber durchaus ambitioniert. „Wir fahren auch durch Städte und werden bestimmt mal vor einer roten Ampel halten müssen“, erläutert Tourleiter Thomas Murawski.

Das unterscheidet die Feuerwehr-Tour von richtigen Radrennen. Aber vorbereitet sind die Männer im Alter von 18 bis 52 Jahren schon fast professionell. Hochwertige Rennräder, Verpflegung in den kleinen Taschen des einheitlichen Radtrikots – das macht schon was her. Das normale Reisegepäck für neun Tage ist derweil im Anhänger des Mannschaftstransportwagen verstaut. Wilhelm Burmeister aus der Ehrenabteilung der Wehr steuert den Kleinbus auf dem Weg nach Baden-Württemberg. Im Anhänger sind außerdem die Rennmaschinen von Wilfried Krohn, Domenic Schielein und Cornel Zöpfgen, dessen Heimatstadt Laufenburg ist. Sie stoßen erst im Laufe der Tour zu dem Tross; Schwier und Pioch steigen dafür vorzeitig aus.

Die Rennradgruppe der Elmshorner Wehr trifft sich an zwei Tagen der Woche zum Training. Zwischen 60 und 120 Kilometer sind die Strecken lang. Das Tempo liegt dann auch gern bei 28 km/h. „Die meisten von uns sind in diesem Jahr gut 2000 Kilometer gefahren“, sagt Thomas Murawski.

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erstellt am 20.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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