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Fussball-Landesliga : FC Elmshorn in Geberlaune

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Grobe Abwehrschnitzer kosten Lühmann-Elf beim HEBC die Punkte.

Die Enttäuschung war groß bei Lars Lühmann und seinen Landesliga-Fußballern des FC Elmshorn. „Wir haben eine hervorragende erste Halbzeit gezeigt und auch sonst kein schlechtes Spiel gemacht“, bilanzierte der Trainer nach dem Auswärtsduell beim HEBC.

Zu drei Punkten und dem vierten Pflichtspielsieg in Folge reichte es dennoch nicht: Der FCE musste sich dem Tabellendritten mit 2:3 (1:0) geschlagen geben – trotz besagter engagierter Leistung und trotz zweimaliger Führung. Bei aller Souveränität, die die Elmshorner auf dem Kunstrasenplatz an der Tornquiststraße insbesondere in Durchgang eins ausstrahlten, als sie einem druckvoll agierenden HEBC mit gutem Stellungsspiel und überlegten Aktionen kaum Lücken boten, kam das böse Erwachen. Die Entstehung der Gegentreffer sorgte bei Lühmann für Fassungslosigkeit.

Erstmals war dies in der 68. Minute der Fall, als ein kurz ausgeführter Eckstoß der Gastgeber die Elmshorner Hintermannschaft derart überraschte, dass an ein geordnetes Abwehrverhalten nicht mehr zu denken war. „Da haben wir geträumt“, erinnert sich der Coach an das anschließende Gestochere im Strafraum, aus dem das 1:1 resultierte. Dabei hätte der FCE laut Lühmann zu diesem Zeipunkt längst mit 2:0 „führen müssen“. Hatte Tim Weber einen von Ömer Aygün eingeleiteten Konter noch mustergültig veredelt (23.), strich ein Schuss von Yannik Kouassi nur wenig später knapp vorbei. Aus Lühmanns Sicht wäre der Querpass zum besser postierten Dennis Malysz hier die bessere Wahl gewesen.

Für die denkbar schlechteste Option entschied sich derweil Petrit Keljmendi, als er den Ball nach einer Abwehraktion nicht nach vorne klärte, sondern stattdessen ins Dribbling ging. Der anschließende Ballverlust verhalf HEBC zum erneuten Ausgleich (83.). Zuvor hatten die Hausherren die Kugel nach Flanke von Henri Weigand ins eigene Tor geköpft (76.). Der K.-o.-Schlag für den FCE folgte in Minute 86: Eine Hereingabe auf den zweiten Pfosten sorgte für erneute Verwirrung und den HEBC-Siegtreffer. Lühmann nüchtern: „Wir wurden für unsere Fehler bitter bestraft.“

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erstellt am 20.Mär.2017 | 16:00 Uhr

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