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Lokalsport

08. Dezember 2016 | 15:20 Uhr

Fussball : Favoriten geben sich keine Blöße

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

RWK und SSV Rantzau im Halbfinale.

Für den morgigen Sonnabend kann sich Bo Hansen (Foto) bereits seit den beiden Liether Auftaktniederlagen im Turnier um den Pokal der Stadt Elmshorn auf einen spielfreien Tag einstellen. So wie gestern, als in der Gruppe B Rot-Weiß Kiebitzreihe und der SSV Rantzau ihren Favoritenrollen gerecht wurden. Die beiden Teams lösten dank zwei Erfolgen frühzeitig die Halbfinal-Tickets. Beide Clubs starteten mit einem 2:0-Triumph ins Turnier. RWK besiegte Gencler Birligi, Rantzau wies den Heidgrabener SV in die Schranken. Während die Barmstedter auch im zweiten Duell ohne Gegentor blieben (3:0 gegen Gencler Birligi), lieferte sich das Team von Trainer Oliver Schlegel mit dem HSV einen offenen Schlagabtausch – 5:3. Wirklich frei wird Hansen indes natürlich so wie gestern auch morgen nicht haben, denn der Schauspieler tritt für die Kreisligafußballer der Spielvereinigung nicht nur gegen den Ball. Er ist zugleich Spartenleiter und mit seinem Bruder Mats zusammen Vereinswirt im „Clubbi“ am Butterberg. Wer letzteres schriftlich haben will, kann es auf den grellpinken Aufwärmshirts der SVL nachlesen.

Als solcher ist er natürlich auch verantwortlich dafür, dass die Zuschauer auf dem Klaus-Waskow-Platz – 120 zahlende waren es am ersten Tage – weder Hunger, noch Durst leiden. Bo Hansen also als Tausendsassa? „Manchmal weiß ich selbst nicht, wie ich alles unter einen Hut bekomme. Ich versuche zu kombinieren“, sagt der 32-Jährige. Da werden Gespräche halt mal eben am Tresen geführt oder er kommt eine Stunde früher zum Training, um noch anstehende Aufgaben zu erledigen. „Das ist alles Organisationssache“, ist er überzeugt. Für den Stadtpokal bedeutet dies, zusätzliches Personal zu akquirieren. Karl-Heinz und Magret Naujoks, erfahren in diesem Job aus vielen Jahren beim SSV Rantzau, schenken Bier und Grillwurst im kleinen Kiosk direkt an der Bande aus. Die Verbindung zu dem Ehepaar ist schnell hergestellt, schließlich betreiben die Hansen-Brüder aus der Barmstedter Düsterlohe die Vereinsgastronomie.

„Es ist mir wichtig, dass wir das hier ordentlich aufziehen“, betont Bo Hansen mit Blick auf das in die Jahre gekommene und in der Vergangenheit oft kritisierte Turnier. „Jeder hat drei Vorbereitungsspiele gegen annähernd gleichstarke Gegner“, so Hansen zum Modus der Partien über einmal 45 Minuten. „Mir war wichtig, dass es für die Teams etwas bringt – und wenn es dann noch etwas zu gewinnen gibt, ist das umso besser.“ Die Resonanz gibt ihm und dem Verkehrs- und Bürgerverein als offiziellen Ausrichter Recht: Zwar hat für den TSV Sparrieshoop Trainer Bernhard Schwarz eine Teilnahme wegen des Modus abgelehnt, doch die anderen acht Vereine schicken ihre erste Mannschaft. In der Vergangenheit waren oft auch Reserveteams am Start.

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erstellt am 15.Jul.2016 | 16:00 Uhr

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