zur Navigation springen

Lokalsport

03. Dezember 2016 | 05:39 Uhr

Fussball-Oberliga : Es bleibt ein mulmiges Gefühl

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Rugenbergens Topstürmer Pascal Haase steht vor seinem Comeback / HR ist auf Wiedergutmachung aus

Ein klein wenig mulmig sei ihm noch zu Mute, gesteht Pascal Haase. Der Angreifer des Fußball-Oberligisten SV Rugenbergen unterzog sich Anfang Juni einer Schulter-Operation – es war nicht seine erste. „Nach einem Arbeitsunfall hatte ich in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme mit meiner linken Schulter, musste insgesamt dreimal unters Messer“, so der 22-Jährige, dem bei der jüngsten OP Schrauben in die Schulter gesetzt wurden. „Die sollen für Stabilität sorgen. Das war zunächst schon ein komisches Gefühl“, sagt Haase, der aufgrund dieses Eingriffs in der bisherigen Saison zum Zuschauen verdammt war.

Die Leidenszeit des Bönningstedter Topstürmers neigt sich jedoch dem Ende entgegen. „Ich bin auf einem guten Weg, habe in den vergangenen Tagen gut trainiert und bin bereit für mein Comeback“, gibt Haase zu Protokoll. Eine Aussage, die Coach Ralf Palapies mit Freude zur Kenntnis nimmt. Schließlich gastiert am Sonntag kein geringerer als Tabellenführer WTSV Concordia an der Ellerbeker Straße (14 Uhr).

Dann trifft Minimalismus auf Maximalismus. Fünf Punkte aus drei Spielen, bei einer Torbilanz von 3:2. So liest sich die Statistik der Hausherren. Concordia hingegen hat mit 15:3-Treffern und neun Punkten aus drei Begegnungen einen nahezu perfekten Saisonstart hingelegt. „Das wird ein ganz schweres Duell. Wir müssen vor allem in der Defensive kompakt stehen“, fordert Palapies höchste Wachsamkeit und baut zudem auf Rückkehrer Haase. „Wir alle wissen um die Qualität von Pascal. Er ist ein Eckpfeiler unseres Teams“, so der 46-Jährige.

Apropos Eckpfeiler: Der wochenlange Ausfall von Benjamin Brameier (Innenbandriss, wir berichteten) nagt weiter an Thomas Bliemeister. „Benjamin war die ordnende Hand im Mittelfeld. Jetzt müssen andere Akteure in die Rolle reinwachsen. Das passiert allerdings nicht von heute auf morgen“, so der Coach der SV Halstenbek-Rellingen, der in Sachen Verstärkungen pessimistisch dreinblickt. „In zwölf Tagen schließt das Transferfenster. Es ist schwierig jetzt noch gestandene Oberliga-Akteure zu verpflichten“, so der 60-Jährige, dessen Elf am Sonntag Altona 93 empfängt (14 Uhr) und sich im Vergleich zur jüngsten 1:2-Niederlage beim FC Türkiye steigern muss. „Wir haben personelle Probleme, das ist nicht von der Hand zu weisen. Nichtsdestotrotz muss die Einstellung stimmen. Jeder Einzelne muss alles in die Waagschale werfen“, fordert Bliemeister einen leidenschaftlichen Auftritt seiner Equipe.

Attribute wie Leidenschaft und Zweikampfstärke gehören indes bei Aufsteigern naturgemäß zum Grundrepertoire. Der Wedeler TSV weiß allerdings auch spielerisch zu gefallen und möchte das heute Abend beim Duell der Liga-Neulinge gegen TuS Osdorf erneut unter Beweis stellen. „Das wird ein hitziges Duell. Osdorf ist zuhause eine Macht. Wir müssen vor allem vor dem gegnerischen Tor die Nerven bewahren“, redet WTSV-Coach Kemal Mimaroglu seinen Akteuren ins Gewissen.

Eben jene Worte wiederholt Thorben Reibe seit Wochen nahezu gebetsmühlenartig. Im heutigen Duell beim SC Victoria erwartet der Coach des VfL Pinneberg Kaltschnäuzigkeit von seiner Elf. „Viele Chancen werden wir nicht bekommen“, prognostiziert der 34-Jährige.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 19.Aug.2016 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen