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Lokalsport

05. Dezember 2016 | 13:38 Uhr

Fussball-Kreisliga : Ein Sieg des Willens

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Gencler Birligi zeigt sich gegen SV Lieth bissiger / Heidgraben macht Schritt nach vorn

SV Lieth –

Gencler Birligi 1:3 (0:0)


In einem über weite Strecken ausgeglichenen Kreisliga-Derby zeigte Gencler Birligi bei der SV Lieth besonders in der Schlussphase den größeren Willen, die drei Punkte einzufahren. Es ging hart und leidenschaftlich zur Sache, wobei Schiedsrichter Isa Cankal (Eintracht Norderstedt) sehr viel laufen ließ. Zu viel nach Ansicht von Lieths Trainer Michael Radde-Krüger: „In der ersten Halbzeit hätte er gerne Gelbe Karten an die Gäste verteilen können.“ Sein Gegenüber, GB-Coach Veysel Celik, lobte sein Team: „Die Jungs haben ein tolles Spiel gezeigt und gekämpft.“

Nach der Pause war es der eingewechselte Serkan Meric, der die Liether Abwehr immer wieder beschäftigte. Nach einem Eckball von Mustafa Capan köpfte Ibrahim Aygün zur 1:0-Gäste-Führung ein (50.). Nur acht Minuten später schloss der Liether Sascha Petersen einen Alleingang zum 1:1 ab. In der Folgezeit wurde die Partie immer hektischer. Auch aufgrund der aufgeheizten Stimmung in beiden Fanlagern. Für die erneute Führung sorgte Meric, der die gesamte Liether Abwehr wie Statisten stehen ließ und vollendete. Vorzeitig musste Philipp Matthiesen vom Platz, nachdem er gegenüber Schiri Cankal ausfallend wurde. Vorher hatte sich Lieths Keeper Jan Lohse den Unmut der Gencler-Fans zugezogen, weil er sich theatralisch zu Boden fallen ließ, obwohl er nicht berührt worden war. „Schauspieler“, schimpften sie ihn dafür lautstark. Den sportlichen Schlusspunkt setzte Baris Öztürk mit dem Treffer zum 3:1.

Heidgrabener SV –
SC Pinneberg 2:2 (1:1)


Heidgrabens Trainer Ove Hinrichsen sah „den ersten kleinen Schritt in die richtige Richtung.“ Sein Gegenüber aus Pinneberg, Dirk Kahl, indes vermochte das Ergebnis nicht so richtig einzuordnen. Unterm Strich jedoch entschied auch er sich dafür, das Remis wie Hinrichsen als „leistungsgerecht“ zu bewerten. Nach Ansicht beider Trainer gehörte die erste Halbzeit klar den Pinnebergern, während Gastgeber Heidgraben den zweiten Durchgang bestimmte. Hüben wie drüben waren personell noch große Lücken vorhanden, so dass beide Trainer eine durchaus zufriedenstellende Bilanz zogen.

Germania Schnelsen II –
SV Hörnerkirchen 4:0 (2:0)


Schon früh geriet Hörnerkirchen in Rückstand. Bereits nach einer Viertelstunde war die Messe im Grunde gelesen; der 0:2-Rückstand erwies sich für die Hörnerkirchener als nicht mehr einholbar. Zwei weitere Treffer in Abschnitt zwei korrigierten das Ergebnis – vielleicht um ein Tor zu viel – dann noch weiter nach oben.

Moorreger SV –
TuS Hemdingen-Bilsen 1:4 (0:0)


„Wir haben uns sehr, sehr schwer getan“, gab TuS-Trainer Patrick Kinastowski unumwunden nach der torlosen ersten Halbzeit zu und ergänzte, dass „Moorrege da sehr gut gegengehalten hat und wir einfach zu ungeduldig waren“. Nach dem Seitenwechsel setzte sich dann „wohl die individuelle Klasse meiner Spieler durch.“

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