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Lokalsport

10. Dezember 2016 | 02:18 Uhr

Basketball : Doppelte Ladung Oberliga

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Aufsteiger EMTV empfängt zum Saisonauftakt Kreisrivale Holstein Hoppers / Elmshorner Frauen schielen nach oben.

Sowohl die Männer als auch die Frauen in der höchsten Hamburger Spielklasse – das ist in Basketball-Elmshorn noch nicht vorgekommen. Die Zielsetzungen sind vor dem Saisonstart am Sonntag – erstmals mit der KGSE-Halle als Heimspielort – aber sehr unterschiedlich. Während die Männer des EMTV lernen wollen und mit Glück auf den Klassenerhalt hoffen, schielen die Frauen gen obere Tabellenregion.

Gleich der erste Gegner birgt für die Elmshorner Korbjäger jede Menge Zündstoff. In der BG Halstenbek-Pinneberg, auch Holstein Hoppers genannt, stellt sich am Sonntagabend um 19.30 Uhr nicht nur der Absteiger aus der 2. Regionalliga Nord vor, sondern auch die ehemalige Mannschaft von EMTV-Trainer Alfred Knütter. „Unter normalen Umständen ist das Spiel nicht zu gewinnen, aber ein klein wenig ärgern wollen wir sie schon“, stapelt der Übungsleiter bewusst tief.

Während die Hoppers mit dem früheren EMTVer André Kisters als Trainer eine routinierte Mannschaft auf die Platte bringen, liegt das Durchschnittsalter des Elmshorner Kaders bei gerade einmal 23,4 Jahren. Attila Tas, Fynn Ulrich, Christian Schnabel und Julian Rieger sind erst 18 Jahre alt, Georgios Giokas gar erst 17. „Es wird eine perspektivische Saison, um junge Spieler zu integrieren“, so Knütter. Dennoch gilt es ein drei Jahre altes Trauma zu bewältigen. Damals waren die Elmshorner schon mal in die Oberliga auf- und gleich darauf ohne einen Punkt wieder abgestiegen. „Das wollen wir auf jeden Fall besser machen“, verspricht Knütter, der natürlich den zum Klassenerhalt nötigen neunten Tabellenplatz anpeilt.

Kleiner Kader ist das große Manko der Frauen

Die EMTV-Frauen hatten vergangene Saison für eine Weile sogar die Perspektive auf den Aufstieg in die 2. Regionalliga im Blick. Dritter sind sie letztlich geworden – und in dieser Tabellenregion möchte auch Jan-Ove Stukenburg das Team in seinem ersten Jahr als dessen Trainer sehen. Der 21-Jährige, der selbst in der Oberliga für den EMTV spielt, hat Thomas Dlamini auf diesem Posten abgelöst. „Als der Anruf kam, habe ich nicht lange nachgedacht“, so Stukenburg, der die Vorbereitungsphase genutzt hat, um seine Basketball-Philosophie zu implentieren: schnelles Spiel, freie Würfe konsequent nehmen und den Gegner beständig unter Druck setzen. Bei einem Vorbereitungsturnier des TuS Ottensen hatte der EMTV unter zehn Teilnehmern Rang vier belegt. Ein Sieg im Testspiel gegen den Rendsburger BC (2. Regionalliga Nord) lässt ebenfalls hoffen.

Größtes Manko ist indes der kleine Kader von nur neun Spielerinnen. Drei Zugänge steht die gleiche Anzahl an Spielerinnen gegenüber, die den Verein verlassen haben. Weiter junge Damen von der schnellen Jagd nach Körben zu überzeugen, hat bislang nicht geklappt. Doch das kann mit zunehmendem Erfolg ja noch passieren.

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erstellt am 23.Sep.2016 | 15:58 Uhr

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