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Lokalsport

06. Dezember 2016 | 19:01 Uhr

Reitsport : Dominante Dressurreiter

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Elmshorner Abteilungen müssen sich mit Mittelfeldplätzen begnügen.

Dressurreiter aus dem Kreis Pinneberg haben das Landesturnier in Bad Segeberg dominiert. Allen voran die beiden ehemaligen Dressurchefs des Holsteiner Verbands Wolfgang Schade (TRSG Holstenhalle) und Markus von Holdt (RFV Uetersen). Schade gelang die Titelverteidigung in der Landesmeisterschaft bei den Senioren vor dem Dänen Martin Christensen (Stall Tannenhof) und Roland Metzler (RFV Elmshorn). Schade siegte zudem in einem S*-Prix St. Georges und S*-Intermediare I der Kleinen Tour. Der Seeth-Ekholter Metzler sicherte sich zudem mit dem Reservesieger der Holsteiner Hengstkörung 2012, Carantas, den zweiten Platz im Finale des Holsteiner Dressurpferde Cups der Sechsjährigen.

In der gleichen Prüfung wurde von Holdt mit Lütten Paul Vierter. Von Holdt ist seit Juni mit der Dressurreiterin Anika von Holdt verheiratet und betreibt mit ihr einen Ausbildungsstall in Appen. „Lütten Paul ist ein klassisches Holsteiner Dressurpferd, das sich sehr gut reiten lässt“ schwärmt der 30-Jährige, der unter seinem Geburtsnamen Suchalla zwei Jahre Dressurchef des Holsteiner Verbands war. Für von Holdt gab es zudem einen Sieg im Holsteiner Dressurpferde Cup der Fünfjährigen. Wie schon beim Landeschampionat in Elmshorn war Claretto auch hier absolut souverän.

Pech hatten die Abteilungsreiter des RFV Elmshorn, die mit zwei Teams starteten. Die älteren Reiter lagen im Wettbewerb der Reit- und Fahrvereine nach Geländeritt, Dressur und Abteilungsdressur auf Bronzekurs. Im abschließenden Springen machten sie zu viele Fehler und landeten auf Platz elf der Gesamtwertung. Für die Junioren gab es mit Rang zwölf ebenfalls einen Mittelfeldplatz. „Unsere Abteilungen waren durchweg so gut aufgestellt, dass sie ein Auge auf das Treppchen werfen konnten“, urteilt Gesche Röttger, Vorsitzende des RFV Elmshorn. „Aber wie es im Reitsport so ist: die 14 Sportler einer Abteilung – der Reiter und sein Partner Pferd – müssen zeitgleich in bester Form sein und auch das Quäntchen Glück auf ihrer Seite haben.“ Darauf hofft Röttger jetzt auch für die Ponyreiter. Sie werden Ende des Monats ebenfalls mit einer Abteilung an ihrem Landesturnier teilnehmen.

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