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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 17:19 Uhr

Fussball-Kreisliga : Die Zeit läuft langsam aber sicher davon

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

TuS Holstein kassiert 1:5-Pleite

Die 30 Grad Celsius derzeit am Bosporus sind auszuhalten. Etwas ganz anderes treibt Fikret Yilmaz, dem sportlichen Leiter des TuS Holstein, während seines Heimaturlaubs in Istanbul die Schweißperlen auf die Stirn. Das ist die missliche Lage der Quickborner Kreisliga-Fußballer, die beim 1:5 (0:5) gegen den TuS Hasloh vor der Pause erneut wie von allen guten Geistern verlassen auftraten und in der Staffel 8 auf einen Abstiegsplatz rutschten. Yilmaz lässt das nicht ruhen. Im Gespräch sind zwei bis drei Spieler, „die uns sehr helfen würden“. Die Zeit wird aber knapp. Montag nächster Woche ist Yilmaz zurück. Drei Tage später schließt das „Transferfenster“.

Die Hasloher freuten sich über den Derbysieg wie die Schneekönige. Gerrit Küsel schoss nicht nur das 5:0, sondern war vorher an drei Torerfolgen beteiligt. „In der zweiten Halbzeit hatten wir es dann etwas schleifen lassen“, räumt der Hasloher Trainer Fabian Trama ein. Dagegen war Kickers Halstenbek beim 5:2 (1:1) auswärts gegen den SC Egenbüttel II erst im zweiten Durchgang auf Zack. Die ganze Aufmerksamkeit zog Gäste-Kapitän Thomas Bolz auf sich, der sich den Spaß machte, gegen sein Ex-Team sämtliche fünf Kickers-Tore zu erzielen.

Umjubelter Spieler des SC Ellerau war Lion Samuel Falk. Im normalen Leben Torwart der zweiten Mannschaft köpfte Falk das 6:0 und damit den letzten Treffer des Gastspiels beim schwachen Duvenstedter SV II. Die Verlegenheitself des SC Pinneberg, in der sogar Abteilungsleiter Alexander Mende (42) und sein Zwillingsbruder Thorsten mitwirkten, hatte den Sieg beim Heidgrabener SV in der 90. Minute vor Augen. Sebastian Fröhlich, zehn Minuten vorher Schütze des 2:2, verfehlte aber aus sechs Metern die „Kiste“.

Kurios war die Szene am Hasloher Weg, wo Zeljko Bebek (Tangstedter SV) Torwart Tim Fröhlich umlief, den Ball kurz vor der Torlinie stoppte, sich flugs zu Boden legte und die Kugel mit der Stirn ins Netz drückte. Der Schiedsrichter wertete die Aktion als Unsportlichkeit und pfiff die Szene ab. Bebek tröstete sich damit, zuvor zwei einwandfreie Treffer erzielt zu haben. Tangstedt überraschte mit einem 4:2 (2:0) über Union Tornesch II.

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erstellt am 23.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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