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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 01:01 Uhr

Tennis : Der Stadtwerke Cup war Chefsache

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bis zu 2000 Fans kamen auf die Anlage am Voßbarg in Pinneberg um Sport der Spitzenklasse zu sehen.

Es war ein ganz besonderes Turnier, der 7. Stadtwerke Pinneberg Cup. Da wunderte es auch nicht, dass die Präparation des Platzes für das Herren-Finale zur Chefsache wurde. Toni Meinhardt und Jörn Hellfritsch zogen den Platz ab und sorgten dafür, dass der Untergrund im bestmöglichen Zustand war bevor Marvin Netuschil (Tennispark Versmold) und der Pinneberger Nico Matic, der für den Hamburger Polo Club spielt, den Turniersieg bei den Herren unter sich ausmachten.

Netuschil gewann die Siegprämie von 2500 Euro verdient mit 6:2 und 6:4. Die Nummer 30 der Deutschen Tennisrangliste spielte aggressiver und setzte Matic (Nummer 31) von Beginn an unter Druck. „Netuschil hat sehr gut gespielt und war der Fittere von uns beiden“, zollte ihm Matic bei der Siegerehrung Respekt. „Im Finale standen zwei besonders gute Tennisspieler und ich bin sehr stolz, dass sie bei uns gespielt haben“, fügte Turnierorganisator Meinhardt, der sich vor allem über den regen Zuspruch durch die Zuschauer freute, hinzu. Über die gesamte Dauer des Turniers waren auf der Anlage bis zu 2000 Tennisfans, um insgesamt 15 Spieler aus den Top-100 der Deutschen Rangliste zu sehen.

Schon vor dem Herrenfinale sahen sich mehr als 100 Zuschauer das Endspiel der Damen an. Natalia Siedliska (TC Olympia Lorsch, Rangliste 48) setzte sich in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:1 gegen Lisa Matviyenko (Der Club an der Alster, 31) durch und sicherte sich so die, auch bei den Frauen ausgelobten, 2500 Euro.

„Wir haben uns dazu entschieden, den Frauen das gleich zu zahlen, wie den Männer, was leider noch immer nicht üblich ist“, sagte Meinhardt. Vom Pinneberger TC war lediglich Pauline Hellfritsch am Start, sie musste sich aber schon in der ersten Runde aus dem Hauptfeld verabschieden, ebenso ihr Bruder Lucas Hellfritsch.

„Leider hat es kein weiterer Spieler aus dem Kreis über die Qualifikation in das Hauptfeld geschafft“, bedauerte Jörn Hellfritsch. Der ehemalige Pinneberger Tennisspieler Torben Otto (TG Hannover), der zur Zeit auf Hawaii in den Vereinigten Staaten von Amerika, studiert, erreichte das Halbfinale und unterlag, dem späteren Sieger Netuschil mit 0:6 und 3:6. Ähnlich erging es auch dem Elmshorner Tomas Charlos (RW Wahlstedt). Er verlor gegen Netuschil im Viertelfinale mit 3:6 und 2:6.

Das Fazit der Turnierleitung fiel dennoch mehr als gut aus. „Es waren tolle Tage mit hervorragendem Tennis“, sagte Meinhardt und erklärte schon bei der Siegerehrung, dass es im kommenden Jahr wieder einen Stadtwerke Pinneberg Cup geben wird. Für das gute Niveau der Veranstaltung war nicht zuletzt das hohe Preisgeld verantwortlich. Immerhin ging es in allen Wettbewerben zusammen um 10  000 Euro Preisgeld. Das Turnier gehört damit zu den hochklassigsten Events, die es im Kreis Pinneberg zu sehen gibt.

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erstellt am 25.Jul.2016 | 16:00 Uhr

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