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Lokalsport

07. Dezember 2016 | 19:26 Uhr

Handball-Landesliga : Der Nimbus ist weg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Frauen des TSV Uetersen fügen dem Moorreger SV die erste Saisonpleite zu.

Die Handballerinnen des TSV Uetersen (Landesliga) haben sich zurückgemeldet – und wie. Die Schützlinge von Ralf Gothe besiegten in einem spannenden, gut besuchten und immer fairen Lokalderby den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Moorreger SV mit 23:19 (8:11). Und dabei hatte es in der Partie bis zur 42. Minute nicht nach einem Sieg der Rosenstädter ausgesehen.

Der MSV bestimmte die Partie und führte klar mit 18:14, brach dann aber vollständig ein. „Wir sind enttäuscht und müssen das cleverer lösen“, so MSV-Coach Andree Buhse nach der Partie. Dennoch überwiegt bei ihm die Freude über den bisherigen Saisonverlauf. „Für uns bricht keine Welt zusammen, wir stehen immer noch oben, das kann uns keiner nehmen.“ Seine Mannschaft werde aus der Partie lernen, denn: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, wenn man nicht selbst an seine Grenzen geht.“

Für TSV-Trainer Ralf Gothe und sein Team kann es so etwas wie ein Wendepunkt in einer bisher eher unrund verlaufenen Saison sein. „Das war kämpferisch das beste Spiel der Saison“, so Gothe, der aber auch forderte: „Wir müssen die Leistung jetzt in die folgenden Partien mitnehmen.“ Buhse selbst sieht weiter den TSV als Staffelfavoriten. „Das habe ich vor der Saison gesagt, dabei bleibe ich auch“, so der momentane Erfolgscoach. Jana Heinsohn (8) und Katja Stockfleth (3) verdienten sich Bestnoten auf TSV-Seite, beim MSV waren es Yolanda Glissmann und Dörthe Schröder (je 5).

In einem weiteren Lokalderby gewann der Rellinger TV beim TSV Ellerbek II mit 21:20 (12:10) und bleibt Tabellenzweiter. Langsam bedrohlich wird es beim Barmstedter MTV nach dem 14:28 (6:13) gegen die SG Altona II. Nur zwei Siege aus acht Partien ist nicht das, was sich Trainer Michael von Thun bisher vorgestellt hatte.

Bei den Männern bleibt die Liga ebenso unübersichtlich wie spannend: Bis Tabellenrang sieben liegen alle Mannschaften nur zwei Minuspunkte auseinander. Und so bleibt auch der TSV Uetersen nach dem 27:23 (15:13) gegen den TV Fischbek weiter in Schlagdistanz zur Spitze. Lediglich Aufsteiger TuS Holstein Quickborn (22:31 gegen den Niendorfer TSV) bleibt einsam im Tabellenkeller.

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erstellt am 23.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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