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Lokalsport

10. Dezember 2016 | 00:12 Uhr

Handball-Oberliga : Der Negativtrend setzt sich fort

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Viertes Spiel, vierte Niederlage: TuS Esingen bleibt nach 23:32-Pleite gegen THW Kiel II Tabellenletzter

Es sieht nicht gut aus für die Handballer des TuS Esingen. Nach dem 23:32 (12:17) gegen den THW Kiel II sind die Tornescher auch nach vier Spieltagen in der Oberliga Hamburg/SH noch ohne Punktgewinn, und die nächsten Gegner HSG Ostsee und HG Hamburg-Barmbek lassen nicht erwarten, dass der letzte Tabellenplatz so bald verlassen werden kann.

Nun war die U23 des THW Kiel nicht gerade der richtige Gegner, um mit einem derartig dezimierten Kader zum Erfolg zu kommen. Zwar fehlten die Linkshänder Thore Gier und Hannes Haas bereits in den drei vorangegangenen Partien. Der zusätzliche, beruflich bedingte Ausfall von Rückraumschütze Max-Lennart Albrecht erwies sich jedoch als nicht kompensierbar. In der ersten Hälfte ersetzte ihn Tom Schmitt noch gut. Nach der Pause hatte sich die THW-Abwehr samt Torhüter aber auf Schmitt eingestellt und gegen den Rest im Esinger Rückraum nichts mehr auszustehen.

Bessere Chancen büßte die TuS-Crew aber schon in der ersten Halbzeit ein, als sie 13 Angriffe mit technischen Fehlern beendete oder beste Chancen ausließ. Dank effektiver Arbeit in der offensiven 3:2:1-Deckung glichen die Tornescher dennoch einen Rückstand aus und gingen nach 20 Minuten sogar mit 10:9 in Führung. Danach nutzten die cleveren Kieler aber zwei TuS-Zeitstrafen und krasse Esinger Fehler im Angriff und zogen auf 11:17 davon. „Das war die Vorentscheidung“, sagte Trainerkollege Till Krügel.

Schlimmeres verhinderte Torwart Maximilian Rathke, der nach der Pause stark hielt und zudem mit genauen Pässen zu Tempogegenstößen glänzte. Hoffnungen auf eine Wende zerschlugen sich aber schnell, das der sehr ausgeglichene Gästekader zusehends auch leichtes Spiel mit einer unsortierten 6:0-TuS-Defensive hatte. „Wir müssen nun schnell unsere hohe Fehlerquote reduzieren“, sagte Schütt. Die Spielpause von drei Wochen kommt dafür zur rechten Zeit.

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erstellt am 10.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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