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Lokalsport

11. Dezember 2016 | 03:25 Uhr

Fussball-Verbandsliga : Das Glück des Tüchtigen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Rot-Weiß Kiebitzreihe feiert 1:0-Arbeitssieg über VfR Neumünster II

Mitunter ist die Frage nach dem „Wie“ dann eben doch nur zweitrangig. Für die Verbandsliga-Fußballer von Rot-Weiß Kiebitzreihe zählten am Ende einzig und allein die ersten drei Saisonpunkte, die sie nach einem 1:0 (0:0)-Erfolg über den VfR Neumünster II bejubeln durften. „Natürlich war das ein glücklicher Sieg, doch wir sind froh über jeden Punkt“, gab RWK-Trainer Oliver Schlegel nach Abpfiff erleichtert zu. In die Kategorie „Arbeitssieg“ lässt sich diese Partie wohl am ehesten einordnen. Schlegel: „Kein Team hat es geschafft, das andere auszuspielen. Sämtliche Torchancen kamen durch Ballverluste zustande. Von daher war klar: Wer den ersten dicken Fehler macht, der wird das Spiel verlieren.“

Glücklicherweise für den 44-Jährigen waren es die Gäste aus Neumünster, die nach 62 Minuten in Person von Mariko Gräte zwar nicht den ersten, aber bei weitem den folgenschwersten Aussetzer hatten. So verlor der VfR II-Kapitän den Ball in der eigenen Hälfte an Kiebitzreihes Stürmer Marcel Balfanz, der anschließend auch Torwart Christopher Newe stehen ließ und zum Tor des Tages einschob. „Das Tor war sinnbildlich für den gesamten Spielverlauf“, stellte Schlegel fest. In der Folgezeit rannten die Neumünsterander noch einmal gegen nun tief stehende Hausherren an, ließen aber an insbesondere an Durchschlagskraft vermissen.

Einem Treffer deutlich näher waren sie hingegen im ersten Durchgang. Erst knallte Christoph Wegener einen von RWK-Torwart Kevin Huckfeldt in die Mitte parierten Ball aus elf Metern nur an die Unterkante der Latte (19.), dann zielte Tarik Alioua nach Ballverlust von Balfanz zu weit links neben das Tor (43.).

Auf der Gegenseite scheiterte etwa Pascal Greve gleich mehrmals aussichtsreich an Newe oder den eigenen Nerven (11., 14., 41.). Der Kiebitzreiher Freude über drei hart erarbeitete Punkte tat dies am Ende jedoch keinen Abbruch. Schlegel selbstbewusst: „Wir wissen mittlerweile, wie Verbandsliga geht.“

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erstellt am 15.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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