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Lokalsport

07. Dezember 2016 | 23:25 Uhr

Fussball-Oberliga : „Brauchen einen Sahnetag“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Wedeler TSV gegen Spitzenreiter Concordia klarer Außenseiter / SV HR besinnt sich auf die alten Tugenden

Alles kann, nichts muss – getreu diesem Motto gehen die Oberliga-Fußballer des Wedeler TSV in die Heimbegegnung am Sonntagnachmittag gegen WTSV Concordia. Gastiert schließlich kein Geringerer als der Ligaprimus im Elbestadion. „Wir sind der Außenseiter, haben allerdings nichts zu verlieren und werden einen Kampf liefern“, sagt Wedel-Coach Daniel Domingo und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Ich werde mich zurückhalten, die Jungs wissen selbst am besten, wo bei Cordi die Schwachstellen liegen.“ Im Februar diesen Jahres hatte der damalige Landesligist – vor Domingos Amtsantritt – die Gäste aus Hamburg im Viertelfinale des Oddset-Pokals mit 3:1 in die Schranken gewiesen.

„Spaß beiseite, beide Teams haben sich verändert. Der Pokalsieg hat keine Bedeutung mehr. Concordia steht aus gutem Grund ganz oben, wir müssen einen Sahnetag erwischen“, so der 40-jährige Übungsleiter, der sich auf ein Wiedersehen mit drei ehemaligen Schützlingen freut. Timo Stegmann, Theodoros Ganitis und Benjamin Bambur schnürten während ihrer Jugendkarriere allesamt die Schuhe für eine von Domingo trainierte Auswahl des FC St. Pauli. „Ich wünsche den Jungs alles Gute, am Sonntag hätte ich gegen einen schlechten Tag jedoch nichts einzuwenden“, so der Coach.

Derart losgelöst findet man Thomas Bliemeister derzeit nicht vor. Die sportliche Talfahrt der SV Halstenbek-Rellingen ist nicht spurlos am Übungsleiter vom Lütten Hall vorbeigegangen. Gegen Aufsteiger Klub Kosova ist HR, angesichts von magereren sieben Zählern aus neun Spielen sowie dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz, zum Siegen verdammt. „Wir wissen um die Situation, müssen unbedingt punkten. Es geht aktuell nur über den Kampf, wer diesen nicht annimmt, wird nicht mehr auflaufen“, so Coach Bliemeister vielsagend.

Punkten will (und muss) auch der VfL Pinneberg beim Schlusslicht Buxtehuder SV (Sonntag, 14 Uhr). Ansonsten drohen die Pinneberger in den Sog nach unten zu geraten. Bei Condor (0:1-Niederlage) vor Wochenfrist fehlte dem VfL noch „der Punch“, wie Trainer Thorben Reibe es ausdrückte. „Irgendwann kommt der aber wieder“, ist sich Reibe sicher und warnt gleichzeitig: „Dieses ’irgendwann’ sollte aber möglichst bald sein.“

Auf die andere Seite der Elbe verschlägt es am Sonntag ebenfalls den SV Rugenbergen – mal wieder. Bereits vergangenen Montag gastierten die Bönningstedter zum Oddset-Pokal-Duell beim TSV Buchholz 08, gewannen dort überraschend mit 1:0. Im neuerlichen Aufeinandertreffen ab 15 Uhr geht es nun um Ligapunkte. „Mir wäre es lieber gewesen, wir hätten die drei Zähler schon am Montag eingefahren“, weiß SVR-Trainer Ralf Palapies um die Schwere der Aufgabe gegen auf Revanche bedachte Buchholzer.

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erstellt am 06.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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