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Lokalsport

10. Dezember 2016 | 17:41 Uhr

Fussball-Oberliga : Bäumchen-Wechsel-Dich

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

SV HR und SV Rugenbergen vor richtungsweisenden Partien / WTSV ohne Druck / VfL ist auf der Hut

Das Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel in der Startformation der SV Halstenbek-Rellingen nimmt kein Ende.

Aufgrund einer ellenlangen Verletztenliste ist Fußballlehrer Thomas Bliemeister seit Saisonbeginn dazu gezwungen Woche zu Woche, insbesondere in der Defensive des Tabellen-14., einen Plan B beziehungsweise Plan C aus dem Ärmel zu schütteln. So mussten jüngst die gelernten Mittelfeldakteure Niklas Siebert und Dennis Ghadimi in der Viererkette aushelfen und auch am Sonntag im richtungsweisenden Abstiegsduell gegen Tabellennachbar FC Süderelbe (15.) werden die Akteure vom Lütten Hall ihre Variabilität unter Beweis stellen müssen. „Uns fehlen weiterhin zahlreiche Leistungsträger. Wir dürfen allerdings nicht lamentieren, sondern müssen die Situation so nehmen wie sie ist. Elf gesunde Spieler werden wir schon auf den Platz bekommen“, sagt der 60-Jährige trocken, der trotz der personellen Probleme seine Elf mit Blick auf die Heimbegegnung in die Pflicht nimmt. „Zuhause gegen einen direkten Konkurrenten muss man dreifach punkten“, gibt Bliemeister die Marschroute vor.

Derart forsche Töne schlägt Daniel Domingo, Trainer des Liga-Neulings Wedeler TSV, vor der Heimpartie am Sonntag gegen den SC Condor (14 Uhr, Elbestadion) nicht an. Condor stehe laut dem 40-Jährigen nicht ohne Grund auf dem dritten Tabellenplatz. „Das wird ein ganz schwerer Brocken, Condor hat eine Top-Truppe. Wir haben allerdings vor zwei Wochen beim 5:8 gegen Spitzenreiter Concordia bewiesen, dass wir mit jeder Mannschaft mithalten können“, verweist Domingo auf die Qualität in den eigenen Reihen. Mit 15 Zählern aus elf Spielen liege man zudem im Soll. „Das ist ein großer Pluspunkt für uns. Die Jungs können befreit aufspielen“, meint der Coach.

Von solch einem Szenario können die Akteure des SV Rugenbergen indes nur träumen. Der Tabellenvorletzte steht vor der Auswärtsbegegnung beim HSV Barmbek-Uhlenhorst (Sonntag, 14 Uhr) unter enormen Zugzwang, wartet seit nunmehr elf Liga-Partien auf einen Dreier. Trainer Ralf Palapies weiß um die Situation, verfällt allerdings nicht in Panik. „Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel und wollen natürlich bei BU etwas Zählbares holen. Das Wichtigste ist jedoch, dass wir die Gesamtsituation nicht aus den Augen verlieren und bis zur Winterpause auf einem Nichtabstiegsplatz stehen“, gibt der 46-Jährige zu Protokoll.

Als Tabellen-13. richtet auch der VfL Pinneberg seinen Blick eher gen Abstiegszone als oberes Tabellendrittel. „Wir haben bis zur Winterpause noch ein schweres Restprogramm vor uns. Wir müssen auf der Hut sein“, sagt Übungsleiter Thorben Reibe auch angesichts der Auswärtspartie am Sonntag bei Altona 93 (Tabellenvierter). „Um zu punkten, müssen wir einen sehr guten Tag erwischen.“

Mut macht dabei die Leistung bei der 0:3-Auswärtsniederlage unter der Woche gegen Regionalligist Eintracht Norderstedt. „Wir wollten einigen Akteuren Spielpraxis geben. Im Großen und Ganzen war das ein guter Auftritt“, so Reibe.

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erstellt am 21.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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