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Lokalsport

05. Dezember 2016 | 19:41 Uhr

Fußball-Oberliga : Auf den Spuren Oliver Kahns

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfL Pinneberg peilt vierten Sieg in Serie an. SV Rugenbergen mit Personalproblemen. HR hat das Gesamtbild im Blick.

„Immer weitermachen. Immer weiter, immer weiter.“ Gesagt, getan. Mit eben jenen Worten pushte Torwart Oliver Kahn seine Teamkollegen des FC Bayern München am letzten Bundesliga-Spieltag der Saison 2000/2001 beim Gastauftritt gegen den Hamburger SV. Der Rest ist Geschichte: Der FCB sicherte sich dank eines Treffers in der Nachspielzeit doch noch den Meistertitel – der FC Schalke 04 blieb als Meister der Herzen im Gedächtnis.

Dem VfL Pinneberg kommen Kahns Worte indes bekannt vor. Denn auch für den hiesigen Fußball-Oberligisten lautet die Marschroute: „Immer weiter.“ Das Duell am Sonntag gegen den USC Paloma (15 Uhr, Fahltsweide) bedeutet für die Elf von Spielertrainer Thorben Reibe das nunmehr vierte Spiel innerhalb von 14 Tagen. „Es geht Schlag auf Schlag. Da bis auf Flemming Lüneburg (Außenbandriss, Anm. d. Red.) alle Mann an Bord sind, können wir dank des breiten Kaders jedoch rotieren“, so Reibe, der mit seiner Elf am Mittwoch einen 3:0-Erfolg beim SV Lurup feierte. Bis auf die drei Zähler wusste der Coach dem dritten Triumph in Folge indes wenig abzugewinnen. „Es ist natürlich schwer, jede Begegnung am Limit zu spielen. Am Sonntag gegen Paloma müssen wir uns jedoch unbedingt steigern“, mahnt der 33-Jährige.

Der SV Rugenbergen blickt ebenfalls auf eine Englische Woche zurück – mit weitaus ernüchternden Resultaten. Neben der vermeidbaren 0:1-Pleite gegen den SC Victoria beklagen die Bönningstedter mit Patrick Ziller, Yanneck Kuhr und Kevin Beese drei weitere Verletzte. „Wir pfeifen aus dem letzten Loch. Wir müssen uns wohl erneut bei der zweiten Mannschaft bedienen“, sagt Co-Trainer Knut Aßmann mit Blick auf die Auswärtspartie am Sonnabend beim FC Türkiye (15 Uhr).

Für die SV Halstenbek-Rellingen stand indes keine Nachholpartie auf dem Programm. Das Team vom Lütten Hall nutzte vielmehr die Zeit, um sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. „Insbesondere die verletzten Spieler haben von den spielfreien Tagen profitiert und die Zeit genutzt um sich im Reha-Zentrum in Pinneberg pflegen zu lassen“, so Spieler und Ligamanager Robert Hermanowicz, der ebenso wie Jan Rottstedt und Jan Novotny noch um einen Einsatz am Sonntag beim Niendorfer TSV (14 Uhr) bangt. „Wir müssen abwarten, wie jeder einzelne auf die Belastung reagiert“, so Hermanowicz. Da bereits am Dienstagabend das Nachholspiel gegen den SC Victoria (18.30 Uhr, Lütten Hall) ansteht, müsse man laut dem Ligamanager das Gesamtbild im Auge haben. „Es warten nun diverse Englische Wochen auf uns. Es wird wichtig sein, einen breiten Kader beisammen zu haben.“

Neben der körperlichen Verfassung, wird in den kommenden Wochen auch die mentale Konstitution der hiesigen Oberligisten eine wichtige Rolle spielen. Antreiber, wie es Oliver Kahn stets einer war, werden dann wieder zur Höchstform auflaufen.

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erstellt am 18.Apr.2016 | 16:00 Uhr

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