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Floorball : Auf dem Weg in die 1. Bundesliga

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Blau-Weiß 96 Schenefeld siegt mit 8:0 in Leipzig / Torhüter Bennet Druminski spielt zum zweiten Mal in Folge zu Null

Was für ein Ausrufezeichen im Kampf um den Aufstieg zur 1. Floorball-Bundesliga. Im finalen Vergleich um einen der begehrten Aufstiegsplätze, gewann das Team von Spielertrainer Benedikt Fiedrich mit 8:0 beim SC DHfK Leipzig.

Im ersten Duell mit den Leipzigern ging es dabei hart zur Sache. Fünf Zeitstrafen verhängten die Schiedsrichter alleine im ersten Drittel, vier davon gegen die Hausherren. Gleich die erste Überzahlsituation nutzte Blau-Weiß dann auch zur 1:0-Führung durch Daniel Czapelka. „Die Leipziger hatten von der fünften bis zur 17. Minute lediglich eine Spielminute mit der vollen Anzahl an Spielern bestritten. Allerdings konnten wir die Überzahl nicht nutzen“, sagte BW 96-Teamsprecher Jan-Ole Villwock. Erst als beide Mannschaften wieder vollzählig auf dem Feld standen, traf erneut Czapelka.

Nach der Pause kam Leipzig wacher aus der Kabine doch der überragende Bennet Druminski im Tor und die starke Defensive der Schenefelder verhinderten ein Erfolgserlebnis der Gastgeber. Vielmehr sorgten Lasse Schmidt und Hauke Dentzin mit ihren Treffern (14., 16.) für die solide 4:0-Führung. „Es ist schon sehr ungewöhnlich, dass man ein Floorballspiel zu Null gewinnt. Nach dem 5:0-Sieg im Halbfinale gegen die Saalebiber Halle kommt das schon fast einem Sechser im Lotto gleich“, sagte Villwock.

Im letzten Drittel versuchte Leipzig noch einmal daran etwas zu ändern, schließlich waren sie in der Parallelstaffel mit 111 Toren das treffsicherste Team der Liga. Doch Czapelka, Marius Schwartz, Dentzin und Villwock sorgten für den klaren 8:0-Erfolg.

„Jetzt fehlt uns nur noch ein Sieg, um den Traum vom Aufstieg in die erste Bundesliga zu verwirklichen“, so Villwock, der aber davor warnt, das Heimspiel auf die leichte Schulter zu nehmen. „Leipzig hat sich viel durch die Strafen kaputt gemacht. In Unterzahl liefen sie dann immer irgendwie hinterher. In der nächsten Begegnung geht es aber wieder von vorne los. Sollten wir verlieren, hätten wir tags drauf im Entscheidungsspiel erneut Heimrecht.“ Am 22. April um 15 Uhr empfangen die Schenefelder Leipzig in der Halle Achter de Weiden zum zweiten Aufeinandertreffen der Finalserie im Modus best-of-three. Dann soll dem Ausrufezeichen der Aufstieg folgen.

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erstellt am 11.Apr.2017 | 16:00 Uhr

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