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Lokalsport

08. Dezember 2016 | 08:57 Uhr

Fussball-Oberliga : Applaus an der Fahltsweide

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

VfL Pinneberg setzt sich souverän mit 2:0 im Kreisderby gegen den Wedeler TSV durch

Als am Sonntag um 15.51 Uhr an der Fahltsweide der Abpfiff ertönte, wurde es abseits des Feldes noch einmal laut. Die 200 Zuschauer applaudierten frenetisch den Fußballern des VfL Pinneberg zu, die sich soeben mit 2:0 (1:0) im Oberliga-Derby gegen den Wedeler TSV durchgesetzt hatten. VfL-Coach Thorben Reibe schloss sich dem Beifall an. „In der zweiten Halbzeit haben wir ein ganz starkes Spiel gemacht. Das war ein hochverdienter Erfolg“, brachte es der 34-Jährige auf den Punkt.

Dabei sah es zu Beginn der Partie noch so aus, als würde es ein langer Nachmittag für die Hausherren werden. WTSV-Angreifer Eric Agyemang tauchte nach Hereingabe von Hendrik Ebbecke alleine vor VfL-Keeper Norman Baese auf, scheiterte jedoch am Torhüter (6.). Neun Minuten später das gleiche Bild: Sonay Hayran bedient Agyemang, der erneut in Baese seinen Meister findet. „Wenn wir die Tore machen, ist es ein anderes Spiel. So wurde es ein verschenkter Nachmittag“, befand Gäste-Coach Daniel Domingo.

Diese zwei Schrecksekunden sollten dem VfL indes als Wachmacher dienen, der nun immer besser in die Partie kam. In Minute 18 erspielten sich auch die Hausherren die erste Chance. Luis Diaz hatte gegen WTSV-Schlussmann Niklas Marten – der nach einer Partie auf der Bank wieder den Vorzug vor Lucas Albracht erhielt – allerdings das Nachsehen. „Niklas hat seine Sache gut gemacht. Wir wollten zudem Lucas, nach dessen durchwachsener Leistung beim 3:4 gegen Condor, erst einmal aus der Schusslinie nehmen“, begründete Domingo den Torwart-Wechsel.

In Minute 32 war allerdings auch Marten chancenlos. Nach Zuspiel von Luis Diaz netzte der agile Flemming Lüneburg per Außenrist ins lange Eck ein – 1:0-Pausenführung. Es war ein Vorgeschmack auf das, was sich im zweiten Durchgang abspielen sollte. Der VfL hatte das Geschehen nun vollends unter Kontrolle, erspielte sich Chance um Chance. Während nach Flanke vom stark aufspielenden Alexander Borck Angreifer Kevin Koyro das Leder nicht richtig traf (55.), war beim Kopfball von Lüneburg Keeper Marten zur Stelle (57.). 30 Sekunden später hatte Lüneburg Marten dann zwar überwunden, scheiterte anschließend aber an der Latte. Doch Luis Diaz machte es beim nächsten Angriff besser, vollendete nach Zuspiel von Borck per Flachschuss zum 2:0 (58.).

„Wir hatten am Ende Glück, dass wir nicht vier oder fünf Tore kassiert haben“, sagte Domingo und verwies auf den Lattentreffer Borcks (76.), beziehungsweise den Pfostenschuss des eingewechselten Artur Frost (79.).

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erstellt am 31.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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