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Lokalsport

06. Dezember 2016 | 15:05 Uhr

Reitsport : 6000 Zuschauer beim Sommerturnier in Schenefeld

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Sommerturnier: 6000 Zuschauer an vier Turniertagen sorgen für prächtige Stimmung.

Vor zwei Jahren gewann die Oldenburgerin Weihegold das Finale des Louisdor-Preises für acht bis zehnjährige Grand-Prix-Pferde. In Rio bei den Olympischen Spielen gehörte die Stute mit Isabell Werth zum deutschen Gold-Team und sicherte ihrer Reiterin zudem Einzel-Silber. Ob sich Fine Spirit oder Bordeaux, die sich in Schenefeld für den aktuellen Louisdor-Preis Mitte Dezember in der Frankfurter Festhalle qualifizierten, ähnlich entwickeln? Dass der Elbdörfer- und Schenefelder RV diese Prüfung ausrichten durfte, spricht auf jeden Fall für die Wertschätzung des Sommerturniers, das an vier Tagen über 6000 Besucher zum Stall Klövensteen zog.

Das von Jürgen Böckmann angeführte Veranstalter-Trio, zu dem mit Rainer Schwiebert und Wolfgang Schierloh weitere versierte Dressurfachleute gehören, hat es geschafft – nach dem Ende der Vielseitigkeits-Ära – Schenefeld wieder zu einem wichtigen Turnierort zu machen. Die Philosophie, bedeutende Nachwuchsprüfungen wie auch die Qualifikation für den Nürnberger Burgpokal ins Programm zu bekommen und den Reitern im Springen viele Starts mit unterschiedlichen Pferden zu ermöglichen, hat sich als richtig erwiesen. „Die Reiter bringen nämlich auch Pferde für die größeren Prüfungen mit“, sagte Böckmann. „Bei unserem Kür-Abend mit acht Top-Paaren war die Halle voll und hat vom Jubel der Zuschauer gebebt“, schwärmte er.

Da Tochter Kristina hinter der überragenden Olympia-Siegerin und Doppel-Weltmeisterin Nadine Capellmann (Würselen, mit Dark Dynamic) mit Der kleine Lord noch Dritte in der Grand-Prix-Kür wurde, war auch der Vater zufrieden. Die Patzer im Grand Prix am Vortag waren damit vergessen.

In Erinnerung bleiben wird dagegen der Große Preis im Springen, in dem es vier „Sieger“ gab. Nach Gewitter, Hagel und Starkregen konnte die Prüfung nach 17 Startern nicht fortgesetzt werden. „Das war mein größter Erfolg im Sattel“, sagte im Anschluss Peter Garbella (38), der einen Verkaufsstall in Quickborn betreibt. Mit Canevally will Garbella nun auch beim Landesturnier in Bad Segeberg für Furore sorgen.

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erstellt am 30.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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