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Handball : Keine Gastgeschenke für die HSG Nord-NF

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Handballer des Bredstedter TSV haben die HSG Nord-NF wieder in den Abstiegsstrudel der SH-Liga gestoßen. Das Team von Trainer Ralf johannsen gewann das Kreisderby gegen den Aufsteiger mit 38:27.

Während die Handballer des Bredstedter TSV den dritten Tabellenplatz beeindruckend festigten, rutscht die HSG Nord-NF durch die 27:38 (16:18) -Niederlage in der Harald-Nommensen Halle wieder in den direkten Abstiegskampf der Schleswig-Holstein-Liga. In einer anfangs ausgeglichenen Partie verloren die Gäste im zweiten Durchgang die Konzentration, und der BTSV kam durch den besser besetzten Rückraum noch zu einem klaren Heimerfolg.

Die Hausherren, die sich im ersten Durchgang vom verletzten Jan Flatterich coachen ließen (Trainer Ralf Johannsen kam erst zur zweiten Halbzeit), agierten wie gewohnt in der Offensive mit einem siebten Feldspieler und kamen damit immer wieder zum Erfolg. Doch auch die HSG Nord-NF zeigte großen Willen und bleib ständig auf Tuchfühlung. „Es war auf beiden Seiten keine grandiose Abwehrleistung. Dennoch muss man sagen, dass wir im ersten Durchgang durchaus ansehnlich gespielt haben“, resümierte HSG-Manager Ingo Breuel. Über 10:10 (18. Min) und 15:15 (26. Min) konnte sich der Gastgeber nur knapp bis zur Pause auf 18:16 absetzen.

„Die zweite Hälfte ist irgendwie schwierig zu erklären. Irgendwo haben wir unseren Faden verloren“, ärgerte sich Breuel über folgenden Minuten. Während Bredstedt nun immer besser in Fahrt kam und speziell der Rückraum um Florian Ilgner und Lasse Sörensen (zusammen 20 Tore) seine Klasse zeigte, ließ sich die HSG aus dem Tritt bringen. Etliche Fehlwürfe und hektische Abschlüsse sorgten dafür, dass der Aufsteiger immer weiter ins Hintertreffen geriet. Über 20:17 (33. Min) und 24:21 (44. Min) erhöhte der BTSV kontinuierlich. „Unsere schlechten Würfe sowie einige fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter haben uns völlig aus dem Konzept gebracht“, sagte Breuel. Ralf Johannsen, der mittlerweile auf der Bank der Gastgeber agierte, sah das ein wenig differenzierter: „Ich denke, dass unsere Abwehr nach dem Pausenpfiff wesentlich besser stand und wir im Rückraum einfach besser aufgestellt waren. Gerade Lasse Sörensen zeigt derzeit eine beeindruckende Konstanz, die uns sehr hilft.“

Die Gastgeber setzten sich immer weiter ab und feierten am Ende einen ungefährdeten 38:27 Sieg, der allerdings zu hoch ausfiel. „Es war grundsätzlich ein komisches Spiel. Es plätscherte so dahin und hatte auch nicht allzu hohes Niveau. Trotzdem haben wir uns heute die Punkte verdient und blicken nun auf die kommende Woche, wo wir zum TSV Mildstedt reisen“, so Johannsen. Auch Ingo Breuel wollte diese Partie schnell ad acta legen: „Wir haben die Köpfe hängen lassen, weil das Ergebnis nicht unsere Leistungsfähigkeit widerspiegelt. Wir müssen nun schnell auf das nächste Spiel schauen und die Punkte woanders holen!“

Bredstedter TSV: Alexander Görtzen, Hansen - Marc Görtzen (3), Hensen (6), Kordtomeikel (4/2), Matthias Görtzen (3), Ilgner (9), Kwoka (2), Kotzan, Sörensen (11/3), Redinger.
HSG Nord-NF: Breuel, Höck – Haas (3), Brix (4), Lassen, Petersen (6), Jürgensen (1), Enewaldsen, Nicolaisen (3), Böhmer (1), Thoröe (2), Klappstein, Boyschau (7).


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erstellt am 28.Mär.2017 | 06:00 Uhr

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