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Lokalsport

09. Dezember 2016 | 14:44 Uhr

21:29-Heimniederlage im Duell der Aufsteiger : HSG Jörl-Viöl findet kein Rezept gegen Vechta

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Erste Heimniederlage für die Handballerinnen der HSG Jörl-Viöl in der 3. Liga Nord: Im Duell der Aufsteiger musste sich die Spielgemeinschaft den SFN Vechta mit 21:29 (10:14) geschlagen geben.

Erste Heimniederlage für die Handballerinnen der HSG Jörl-Viöl in der 3. Liga Nord: Im Duell der Aufsteiger musste sich die Spielgemeinschaft den SFN Vechta mit 21:29 (10:14) geschlagen geben. Eine deutliche Tordifferenz, die an diesem Tag das Leistungsvermögen beider Teams treffend widerspiegelte. „Wir haben schon bessere Spiele gezeigt“, meinte eine geknickte Co-Trainerin Johanna Martensen, die den erkrankten Coach Thomas Blasczyk vertreten hatte.

Es war nicht der Tag der HSG Jörl-Viöl. Das wurde den Besuchern in der Viöler Erich-Wobser-Halle schnell klar. Von Beginn an liefen die Gastgeberinnen Rückständen nach, eine Führung wollte – trotz einiger Gelegenheiten – nie gelingen. 2:2 und 6:6 waren die einzigen Gleichstände gegen einen Gegner, der bissiger in der Abwehr agierte, in der Offensive schwer auszurechnen war und in kniffligen Situationen stets gedankenschneller handelte als die HSG. Hinzu kam eine starke Ewa Wozinska im Tor, die mit 19 Paraden großen Anteil daran hatte, dass die Gäste in der zweiten Hälfte nicht mehr in Gefahr gerieten und ihren Pausenvorsprung über 22:15 (43.) und 25:18 (53.) auf 29:21 ausbauten. Wozinska wollte nach 52 Minuten Vechtas Nummer zwei, Anna-Marieke Schiwik, Platz machen, aber Trainer Kai Freese beorderte die neben Linkshänderin Tina Schwarz und Kreisläuferin Mette Müller überragende Torfrau zurück zwischen die Pfosten.

Eine überragende Figur hatte die HSG an diesem Nachmittag nicht in ihren Reihen. Gerade die Zweitliga erfahrenen Lena Schulz und Kristin Machau enttäuschten in diesem Aufsteigerduell, verzettelten sich immer wieder in Einzelaktionen oder schlossen zu überhastet ab. So entwickelten die Gastgeberinnen zu wenig Gefahr aus dem Rückraum, und über die Außen lief so gut wie nichts. Einzig Kim-Merle Köster hatte zu Beginn der zweiten Hälfte auf halblinks gute Szenen, wurde aber schnell wieder in die Mitte oder auf halbrechts beordert.

„Wir haben einfach zu viele Chancen vergeben“, resümierte Johanna Martensen. „Das betrifft alle Positionen.“ Aber auch die Abwehr hinterließ keinen soliden Eindruck. „Da wurden die Absprachen nicht eingehalten“, so Martensen.

HSG Jörl-Viöl: Burmeister, voigt (ab 44. Minute) – Riebow, Jessen, Hansen, Brueck, Scholz (1), Schulz (4), Behrendsen (3), Pahl (1), Köster (4), Machau (8/6).

Sport-Freunde Niedersachsen Vechta: Wozinska, Schiwik bei zwei Siebenmetern) – Jane. Müller (4), Biester, Lena Meyer (1), Zimmernann, Schwarz (12/4), Haskamp (3), Vodde, Kläne (1), Nele-Sophie Müller (3), Kristina Meyer (1), Brandt, Mette Müller (4).

Schiedsrichter: Baganz/Ratzmer (Meschede/Bad Schwartau).

Zeitstrafen: 3:4.

Siebenmeter: 6/6:4/4.

Zuschauer: 150.

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