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Lokalsport

15. September 2014 | 03:59 Uhr

Handball-Oberliga der Frauen : Fast die Sensation geschafft

vom

Bredstedter TSV hält gegen den TSV Ellerbek lange mit und verliert nur knapp.

bredstedt | Wer bitte ist denn hier der Tabellenführer? Diese Frage war in der Partie der Handball-Oberliga der Frauen zwischen dem Bredstedter TSV und dem TSV Ellerbek 58 Spielminuten lang erlaubt. Am Ende verließ der Spitzenreiter auch dank einer desolaten Schiedrichterinnen-Leistung mit einem 34:32 (14:16)-Sieg die Halle. Als der BTSV beim Stand von 32:33 (60.) drauf und dran war, den Ausgleich zu erzielen, spielte eine Ellerbekerin den "sterbenden Schwan". Das Schiri-Gespann fiel darauf rein, schenkte den Gästen den Freiwurf, die einen Atemzug später die Riesenenttäuschung der Gastgeberinnen nutzten und das 34. Tor erzielten.

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Doch der BTSV hat sich die Niederlage am Ende selbst zuzuschreiben. Fünf nicht verwandelte Siebenmeter, drei Pfostentreffer und zwei frei vor dem Tor vergebene Chancen: Nur ein Fünkchen Konzentration mehr hätte ausgereicht, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Als großer Gewinn erwies sich die Rückkehr von Meike Schmidt in die Mannschaft. Sie hielt nur wenige Wochen nach der Geburt ihrer Tochter Stine konditionell erstaunlich gut durch, erzielte elf Tore und - noch weit wichtiger - brachte Struktur ins Spiel der Bredis, die insgesamt nicht wiederzuerkennen waren. Zweites Kriterium für das späte Wiedererwachen war die tolle Abwehrleistung und eine starke Keeperin Andrea Lubrich.

Von Beginn an entwickelte sich die Partie zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Mal führten die Gäste, mal die "Bredis". Der Abstand betrug nie mehr als zwei, drei Tore. Das machte das Spiel spannend. Mit fortschreitender Dauer wurde der Spielfilm zu einem Krimi, an dessen Ende es nur einen glücklichen Gewinner geben konnte. Unliebsame Abwechslung lieferte Ellerberks Trainer Timo Jarama, der permanent die Schiedsrichterinen (und auch die Zuschauertribüne) anmeckerte, statt sich um die Fehler seiner Spielerinnen zu kümmern.

Was am Ende blieb, war aus Bredstedter Sicht die Erkenntnis, dass eine Meike Schmidt der Mannschaft gefehlt hat. Jetzt ist sie da. Es wird mit ihr sicher den einen oder andern Erfolg geben. Doch der kommt für einen Klassenerhalt in der Oberliga vermutlich zu spät, sollte aber Mut machen, einen Neuaufbau der Mannschaft beherzt anzugehen.Bredstedter TSV: Lubrich, Gottburg - Rehder, Burmeister, Lauf (1), Hubatsch, Christiansen (2/1), Henningsen (5), Andresen (1), Paulsen (5), Hansen (2), Schmidt (11/2), Anna Köster (5/1).

TSV Ellerbek: Ristau - Vollstedt, Seemann, Petz (7), Cramer (7/1), Sicks (1), Zachau (5), Schwarz (7), Holst (4), Dahms (3).

Schiedsrichterinnen: Jessica Laudenbach/Anne Raabe (Todesfelde-Leezen/Büdelsdorf).

Siebenmeter:9/4:2/1.

Zeitstrafen: 5:3.

Zuschauer: 100.

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von dew
erstellt am 25.Feb.2013 | 09:08 Uhr

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