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Lokalsport

06. Dezember 2016 | 11:20 Uhr

Handball : Trotz Niederlage: Janke sieht viele gute Ansätze

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorner Oberliga-Frauen steigern sich trotz 23:33 gegen Spitzenreiter AMTV Hamburg.

Erneut hatten die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn eine ganz schwere Partie. Sie waren zu Gast bei Tabellenführer AMTV Hamburg und wie erwartet gab es eine klare Niederlage für die Schützlinge von Trainer Michael Janke. Sie unterlagen in Hamburg-Rahlstedt mit 23:33 (14:18). Dennoch zeigte sich der Coach zufrieden nach dem Spiel: „Das war eine ganz couragierte Vorstellung meiner Mannschaft. Wir haben es tatsächlich geschafft, unsere Gegnerinnen lange Zeit in Schach zu halten und konnten erhobenen Hauptes die Halle verlassen.“

Und so war es tatsächlich: Zu Beginn der Partie schafften es die Blau-Gelben die Begegnung gänzlich offen zu halten, wenngleich sie in der Deckung mit einer 6:0-Formation so einige Probleme hatten. Hier reagierte Janke jedoch schnell und stellte ab der 10. Minute auf eine 5:1-Variante um. Simona Martin in der Spitze sorgte für erhebliche Unruhe und immer wieder kam es zu Ballgewinnen, zumal Svenja Mewert zwischen den Pfosten gut hielt. Noch in der 20. Minute stand es ausgeglichen 11:11.

Doch der Herzhorner Angriff kam nicht so recht zum Zuge. Die Hamburger Abwehr war kaum zu überwinden und konnte relativ entspannt auf Fehler warten, um über den Gegenstoß oder die zweite Welle zu einfachen Toren zu gelangen. So setzte sich der AMTV bis zur Pause noch auf 18:14 ab.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Beide Deckungsreihen standen gut, doch die Herzhornerinnen mussten sich jede Chance mühsam erarbeiten. Der Spitzenreiter wartete weiter auf Fehler, um diese konsequent zu nutzen. Und diese Taktik brachte Erfolg. Bald hatten sich die Hamburger vorentscheidend auf 25:17 abgesetzt, ein Rückstand, den der MTV nicht mehr wettmachen konnte.

Dennoch sah Trainer Janke viel Gutes von seiner Truppe. So lieferten Sarah Winkowski und Annkatrin Schmidt eine ganz starke Leistung im Angriff und auch die kämpferische Einstellung aller Spielerinnen stimmte hundertprozentig. Obwohl man am Ende mit 23:33 unterlag, zog der Coach eine positive Bilanz: „Das war ein ganz anderer Auftritt als letzte Woche und macht Hoffnung für die nächsten Spiele.“ In denen stehen die Blau-Gelben unter erheblichem Druck, denn sie befinden sich mitten im Abstiegsstrudel und sind daher so kurz vor Weihnachten noch mal richtig gefordert.

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