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Lokalsport

06. Dezember 2016 | 22:55 Uhr

2. Regatta der Segel-Bundesliga im Konstanzer Trichter : SVI will auf dem Bodensee Rote Laterne wieder abgeben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Itzehoer Crew erstmals mit Stefan Schimkowski als Steuermann

„Bloß keine Panik“ Stefan Schimkowski, der neue Steuermann der Bundesliga-Crew der Seglervereinigung Itzehoe will sich beim zweiten Event der Segel Bundesliga im Konstanzer Trichter auf dem Bodensee nicht unter Druck setzen. „Wir sind uns der Situation als Schlusslicht der Liga bewusst, wollen das aber nicht dramatisieren“, so Schimkowski. Schlechter als auf dem Starnberger See könne es sowieso nicht mehr werden. Das SVI-Team habe immer am besten funktioniert, wenn es locker an die Sache herangegangen sei. „Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft haben und wollen die Rote Laterne in Konstanz wieder abgeben.“ Ziel müsse sein, zum Saisonende mindestens das Ergebnis des vergangenen Jahres eingefahren zu haben.

Stefan Schimkowski rückt absprachegemäß für Christian Soyka an die Pinne. Mit im Boot sitzen diesmal Kai Harder, Hinnerk Müller und Tim Krämer. Zusammen waren sie am vergangenen Wocheende noch einmal auf der Kieler Förde unterwegs, wo sie mit sechs anderen Teams gemeinsam trainiert haben. „Wir waren zuletzt alle viel auf dem Wasser. Zwar nicht immer in der gleichen Besetzung, aber in ähnlichen Konstellationen, so dass jeder seine Aufgaben kennt und alles gut eingespielt ist.“ Schimkowski ist optimistisch, dass es auf dem Bodensee besser läuft als zuletzt in Starnberg. Es sei zwar sein erstes Bundesliga-Rennen als Steuermann, aber das müsse ja nicht schlecht sein. „Wir dürfen uns selbst nur nicht zu sehr unter Druck setzen, denn dann ist die Gefahr, Fehler zu machen größer.“ Das Team sei aber mental gut drauf, so dass er sich deshalb keine Sorgen mache, sagt Schimkowski lächelnd.

Sorgen bereiten der SVI-Crew eher die Wetterprognosen, denn Freitag und Sonnabend sollen nicht segelbare Bedingungen in Konstanz herrschen. Wenn nur wenige Rennen am Sonntag stattfinden können, müsse alles passen, um nicht abgehängt zu werden. „Damit müssen die anderen Teams aber auch leben. Wir hoffen aber alle, dass wir nicht zwei Tage auf den Wind warten müssen“, so Schimkowski. Die Wettfahrten sollen heute ab 11 Uhr beginnen. Am Sonnabend soll es ab 9.30 Uhr weitergehen. Am Sonntag ist der erste Start um 9 Uhr geplant. Ab 13 Uhr gibt es jeweils Liveübertragungen im Internet, die auf der Homepage „segelbundesliga.de“ mitverfolgt werden können.

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erstellt am 27.Mai.2016 | 05:20 Uhr

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