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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 13:21 Uhr

Handball-Oberligen : Schwerstarbeit für Herzhorns Abwehr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

MTV-Frauen erwarten offensivstarken TSV Wattenbeck, Männer-Team peilt in Norderstedt die nächsten Zähler an .

Wieder um Punkte im Kampf um den Oberliga-Klassenverbleib geht es für die beiden Herzhorner Handball-Teams. Während die MTV-Frauen den TSV Wattenbek morgen in eigener Halle empfangen, reisen die Herzhorner Männer am Sonntag zum HT Norderstedt.

Oberliga Frauen
MTV Herzhorn (9./4:8) – TSV Wattenbek (1./12:0). Die Herzhorner Frauen wollen Wiedergutmachung für die vor allem im ersten Durchgang schlechte Vorstellung beim 23:29 beim FC St. Pauli betreiben. Allerdings hängen die Trauben mit dem bisher noch verlustpunktfreien Team des TSV Wattenbel aus dem KHV Neumünster denkbar hoch. Auf dem Kiez hatten die MTV-erinnen vor allem mit den eigenen Nerven zu kämpfen. „Ich dachte schon, dass ich die Mannschaft gut eingestellt hätte“, sagt Trainer Michael Janke. „Aber die Spielerinnen ließen sich komplett von den äußeren Umständen aus der Spur bringen und hatten insgesamt zu viel Respekt.“ Als der Druck nach Wiederbeginn raus war, sei es dann viel besser gelaufen. Gegen Wattenbek hingegen haben die Herzhornerinnen gar nichts zu verlieren. Janke: „Wir wollen versuchen, das Spiel möglichst lange eng zu halten. Dann gucken wir mal, was am Ende dabei herauskommt.“ Wichtig sei es zudem, sich mit einer guten Partie vor eigenem Publikum neues Selbstvertrauen zu holen.

Auf zwei Akteure des TSV muss die Herzhorner Defensive ganz besonders achten. Svenja Hollerbühl (Rückraum links) und Janina Harms (Rückraum Mitte) zeichnen bisher schon allein für die Hälfte der 202 Tore (34 im Durchschnitt pro Spiel) verantwortlich und sollten frühzeitig attackiert werden. Insgesamt stellt Wattenbek eine technisch starke und vor allem sehr eingespielte Mannschaft. „Die sind im Kern schon seit Jahren so zusammen und verstehen sich nahezu blind“, sagt Janke voller Respekt.

Fehlen wird dem MTV Jule Hinze. Sie hatte sich beim St.  Pauli-Spiel nach rüdem Foul einen Schlüsselbeinbruch zugezogen und muss operiert werden. In diesem Jahr ist an Handball-Spielen bei ihr auf keinen Fall zu denken. Ansonsten sind alle übrigen Spielerinnen aus dem Kader einsatzbereit (Anpfiff: Sbd., 18.30 Uhr).

Oberliga Männer
HT Norderstedt (12./2:8) – MTV Herzhorn (3./8:4). Derzeit sehen die Schützlinge von MTV-Trainer Manfred Kuhnke gern auf die Tabelle. Der dritte Platz nach dem ersten Heimsieg zuletzt gegen Schwartau ist eine erfreuliche Momentaufnahme. Doch das ist in dieser Saison nicht die Herzhorner Messlatte: Vielmehr gilt es in der Sonntags-Partie in Norderstedt sowie in der darauf folgenden Begegnung am Freitag gegen die SG Hamburg-Nord, das Punktepolster mit weiteren Zählern anzureichern, um beruhigt in die nächsten Spiele gegen die Titelanwärter gehen zu können.

Auch wenn die HT bisher erst zwei Zähler holen konnte, sind die Herzhorner gewarnt: Denn diese Punkte holten die Norderstedter zum Auftakt ausgerechnet gegen den Titelkandidaten SG Wift. „Das wird ein ganz heißes Ding“, sagt Kuhnke. Vor allem auf den zweitliga-erfahrenen Henning Schulz muss die Herzhorner Deckung achten. Allerdings ist das MTV-Erfolgsrezept ohnehin die meist sichere Abwehr, mit der sich manche Unsicherheit beim Gegenstoß oder im Positionsangriff bisher erfolgreich kompensieren ließ. Personell kann der MTV-Trainer in Norderstedt wieder weitgehend aus dem Vollen zu schöpfen. Einziger Ausfall ist bisher nach wie Lars Wamser. Doch auch mit seiner Rückkehr nach überstandenem Fußbruch rechnet man in einigen Wochen (Anpfiff: So., 16 Uhr).

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erstellt am 11.Nov.2016 | 05:03 Uhr

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