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Lokalsport

08. Dezember 2016 | 05:09 Uhr

Handball : Schwacher Abschluss sorgt für klare Heimschlappe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorner Oberliga-Frauen verlieren mit 18:33 gegen den TSV Wattenbek.

Kampf und Abwehr stimmten, reichten aber nicht zum Erfolg. Die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn hatten den verlustpunktfreien TSV Wattenbek zu Gast und bekamen mit der 18:33 (6:16)-Niederlage klar ihre Grenzen aufgezeigt.

„In der ersten Halbzeit hatten wir eine katastrophale Chancenverwertung, haben immer wieder den gegnerischen Keeper angeschossen und lagen daher zur Pause nahezu uneinholbar zurück“, so Trainer Michael Janke. Er muss nun versuchen, sein Team wieder ein wenig aufzubauen, denn mit dem AMTV Hamburg wartet nächste Woche bereits der nächste, ganz schwere Gegner.

Lediglich bis zum 2:2 in der 4. Minute durften die Blau-Gelben noch zufrieden sein. Danach trafen sie das Tor gar nicht mehr und gerieten bis zur 13. Minute mit 2:7 in Rückstand. Immer wieder erspielten sie sich zwar gute Möglichkeiten, waren jedoch im Abschluss so schwach, dass die Wattenbeker Torhüterin kaum Probleme hatte, die Bälle zu parieren. Und diese Herzhorner Schwäche nutzten die Gäste gnadenlos aus. Immer wieder kamen sie über den Gegenstoß zu einfachen Toren und setzten sich so ab. Einziger Lichtblick auf Seiten der Janke-Schützlinge war die starke 5:1-Abwehr, die einen noch höheren Rückstand zur Pause verhinderte. Dennoch: Mit 6:16 Toren fiel dieser bereits mehr als eindeutig aus.

Nach dem Seitenwechsel fingen sich die Herzhornerinnen ein wenig und insbesondere Carina Lipp fasste sich ein Herz, ließ sich etwas einfallen und warf nun wesentlich variabler. Zwar gelang es nicht, zu verkürzen, doch zumindest ein wenig offener gestalteten die Gastgeberinnen den zweiten Durchgang.

Letztlich reichte diese Leistungssteigerung jedoch nicht aus, die Gegnerinnen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Denn diese waren sowohl von der Athletik als auch von der Balltechnik ganz klar die bessere Mannschaft. So gab es am Ende eine 18:33-Niederlage, die auch in der Höhe ihre Berechtigung hat, blickt man auf die desolate Angriffsleistung Halbzeit eins.


MTV Herzhorn: Eike Jankowski, Svenja Mevert – Yana Hesse 4, Sarah Baudzus, Anja Stoldt, Joele Riedeberger, Mareike Hoffmann 1, Janna Wilcke 1, Sarah Winkowski 2, Maike Langenberg 1, Carina Lipp 7, Aimee von Pereira 2, Lina Hinze, Verena Wagner.

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