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Lokalsport

03. Dezember 2016 | 07:51 Uhr

Leichtathletik : Run auf die Startnummern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Itzehoer Störlauf feiert heute seine 17. Auflage – und über 5400 Teilnehmer sind dabei.

Frühlingszeit ist Läuferzeit: Viele haben schon seit langem dem Startschuss zum 17. Itzehoer Störlauf entgegen gefiebert, heute geht es endlich los. Den Auftakt macht dabei der Kinder- und Handicaplauf mit dem gemeinsamen Start um 13.15 Uhr. Danach folgen bis 18 Uhr zehn weitere Starts unter den Klängen des Queen-Klassikers „We are the champions“ für Läufer und Walker. Die Athleten hoffen wieder auf tolle Stimmung an den Strecken und im Start-Ziel-Bereich um den Cirencester-Park herum.

In diesem Jahr wurden die Organisatoren förmlich überrannt: Mit insgesamt 5435 Anmeldungen verbuchte das Team um Orga-Chefin Susanne Hansen eine neue Rekordzahl: „Wir sind natürlich hocherfreut über den gewaltigen Zuspruch. Im Vergleich zum vergangenen Jahr haben wir 450 Starter mehr. Wir konnten wir leider zum ersten Mal in diesem Jahr nicht alle Laufwilligen unterbringen.“ Und das, obwohl man die Anzahl der geplanten Plätze um 250 aufgestockt hat – verteilt über alle Strecken.

Zu den Favoriten im Halbmarathon dürften Hendrik Schwalbe und Thomas Ebel zählen, die Sieger der beiden vergangenen Jahre. Ihnen Konkurrenz machen will aber auch der Vorjahres-Dritte Philipp Müller (Büdelsdorf). Bei den Frauen ist die Vorjahressiegerin Denise Hoffmann (LT Haspa Marathon Hamburg) wieder mit dabei und mit Ute Krause und Alexandra Kattge (beide Itzehoe) sind auch die übrigen Podestplatz-Läuferinnen von 2015 erneut am Start. Beim „Zehner“ war der Start von Seriensieger Pascal Dethlefs nach letztem Stand wegen veränderter Saisonplanung eher unwahrscheinlich. Da könnte der Weg frei sein für einen der schnellen einheimischen Läufer wie Kai Neumann oder auch Xhevat Krasniqi. Bei den Frauen gilt Vorjahressiegerin Katarina Nüser (Hamburg) als heiße Favoritin.

Aber die Aktiven haben nicht nur vordere Plätze im Visier – jeder hat seine eigenen Ziele, auch im reiferen Alter. Älteste Teilnehmer der Veranstaltung sind Hubertus Lumma aus Kaltenkirchen (Jahrgang 1929) und Joachim Pinz aus Itzehoe (Jahrgang 1932). Mit die weiteste Anreise dürfte wie im Vorjahr Nina Paustian haben – sie kommt aus dem malaysischen Kuala Lumpur.

Ein großes Lob hat Susanne Hansen für die vielen Helfer parat. Sie stehen meist nicht im Rampenlicht, aber ohne sie könnte eine derartige Großveranstaltung nicht stattfinden. „Wir können uns auf ein tolles Team stützen, das mit viel Freude und Spaß bei der Sache ist. Es läuft sehr harmonisch ab und alles klappt reibungslos.“ Über 400 Menschen tragen in unterschiedlichsten Funktionen das Ihre zum Gelingen bei.

Im Rahmen des Steinburg-Cups ist der Störlauf aber nicht die erste Lauf-Veranstaltung des Jahres. Zuvor traf sich die Läufergemeinde schon in Herzhorn und es folgen weitere Events mit Glückstädter Citylauf (4. Juni), Scanafeld-Lauf Schenefeld (11. Juni), Dorflauf Brokstedt (18. Juni), Volkslauf Hohenaspe (10. Juli), Liliencronlauf Kellinghusen (27. August), Wilstermarschlauf (17. September) und Pellkartoffellauf Hohenlockstedt (24. September).

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erstellt am 21.Mai.2016 | 05:10 Uhr

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