zur Navigation springen

Lokalsport

05. Dezember 2016 | 13:44 Uhr

Handball : Punkt vom beim THW Kiel II entführt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorner Oberliga-Handballer kommen bei der Kieler Bundesliga-Reserve zu einem 26:26.

Mehr als achtbar schlugen sich die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn beim THW Kiel II: Die Schützlinge von Coach Manfred Kuhnke brachten ein 26:26 (10:11) mit nach Hause. Wie so oft war Garant für den Erfolg der Blau-Gelben die konsequente und aggressive Abwehr, in der Mehmet Atamann ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten war.

Die Blau-Gelben begannen stark und gingen gleich durch Sebastian Lipp mit 1:0 und 2:1 in Führung. Doch ihre Gegner zeigten sich unberührt und übernahmen ab der 10. Minute erst einmal das Zepter. Die Herzhorner bekamen den Kieler Haupttorschützen Lucas Firnhaber nie sicher in den Griff und agierten zudem im Angriff nicht konsequent genug. Diese Chancen ließen sich die Gastgeber nicht entgehen und setzten sich bis zur 15. Minute auf 6:2 ab. Doch die Kuhnke-Schützlinge kämpften sich wieder heran. Birger Dittmer verkürzte in der 18. Minute auf 4:6. Nun waren die Herzhorner wieder voll im Spiel, hatten ihre Schwächephase überwunden und präsentierten sich als ein gleichwertiger Gegner. Dennoch lagen sie zur Pause noch mit 10:11 zurück.

An ihre in den letzten Minuten gezeigte gute Leistung knüpften sie nach dem Seitenwechsel nahtlos an. Birger Dittmer glich zum 12:12 (34.) aus und in der 36. Minute traf Malte Meisik mit dem 14:13 zur ersten Herzhorner Führung seit Spielbeginn. Es entwickelte sich eine gute Partie zweier gleichstarker Teams, in der jedoch immer die Blau-Gelben knapp die Nase vorne hatten. Beim 24:22 (56.) durch Theo Boltzen, der sich mit tollen Treffern in die Torschützenliste eintrug und stark mit Sebastian Lipp im Angriff zusammenspielte, schien der Sieg zum Greifen nahe.

Doch die Gastgeber bewiesen Nervenstärke. Sie verkürzten und auch die erneute Zweitoreführung ihrer Gäste brachte sie nicht aus dem Konzept. So war nach dem 25:25 (59.) alles offen. In dieser Phase schlossen die Herzhorner zu schnell ab und wirkten ein wenig nervös. Dennoch: Lutz Wamser traf zum 26:25 und es waren nur noch 15 Sekunden zu spielen. Doch die Hausherren bekamen acht Sekunden vor dem Ende einen Strafwurf zugesprochen und verwandelten zum 26:26.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Tim Carstens, Mattes Olde, Ludger Lüders 1, Lutz Wamser 2, Torben Voß, Lasse Janke 3, Sebastian Lipp 7, Iven Pfeiffers, Theo Boltzen 6, Birger Dittmer 4, Malte Meisik 3.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen