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Lokalsport

03. Dezember 2016 | 03:32 Uhr

Viertelfinale im Handball-Landespokal : Nächste Überraschung knapp verpasst

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

HSG Kremperheide/Münsterdorf unterliegt HSG Mönkeberg/Schönkirchen erst in der Verlängerung

Im Viertelfinale des HVSH-Pokal der Männer standen die Landesliga-Handballer der HSG Kremperheide/Münsterdorf dicht vor der nächsten Überraschung. In einem Handballkrimi gegen die klassenhöhere HSG Mönkeberg/Schönkirchen (SH-Liga) unterlagen die Gastgeber 31:32 (25:25; 15:11) nach Verlängerung und verpassten den Sprung ins „Final 4“ nur ganz knapp.

In der mit 200 Zuschauer voll besetzten Münsterdorfer Sporthalle begann die Partie über 1:0, 1:1, 1:2, 2:2, 4:2 (9.), 4:4 (12., 5:5 (13.) ausgeglichen. Kre/Mü glänzte dabei mit einer starken Abwehr und einem glänzend aufgelegten Torhüter Kyle Stabenow. Lautstark unterstützt von den Zuschauern steigerten sich die Gastgeber immer mehr und erspielten eine 14:8-Führung (27.). Eine weitere Pokalüberraschung lag in der Luft. Die Schützlinge von Trainer Michael Stieper ließen sogar noch weitere gute Torchancen liegen. Mit 15:11 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang steigerte sich SH-Ligist Mönkeberg/Schönkirchen und kam immer besser ins Spiel. Kre/Mü hatte nun Schwierigkeiten, die gegnerischen Kreisläufer in den Griff zu bekommen. Zwar blieben die Gastgeber zunächst mit 16:11 (33.) und 18:14 (38.) vorn, doch dann übernahm Mönkeberg das Kommando und lag in der 48. Minute erstmals in Führung (18:19). Die Steinburger schlugen über 19:19, 20:20 (49.) noch einmal zum 23:20 (52.) zurück, konnten die erneute Führung aber nicht halten. Die Gäste glichen zum 23:23 (56.) aus und nun wogte das Spiel hin und her. Nachdem Kim Wengert der Ausgleich zum 25:25 gelungen war, zeigte er jedoch wenig später Nerven und vergab sieben Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter. Anstatt den nächsten Pokalsieg feiern zu können, musste das Stieper-Team in die Verlängerung. Dort wechselte die Führung weiterhin, die Gäste hatten aber über 25:26, 27:26, 27:28, 29:28, 30:29, 31:30, 31:32 das bessere Ende für sich. Die gute Mannschaftsleistung gegen den körperlich überlegenen SH-Ligisten (Tabellenvierter), der in Torben Hinsch einen 14-fachen Torschützen hatte, war nicht belohnt worden.


Kremperheide/Münsterdorf: Malte Schultz, Kyle Stabenow – Philip Reich 5, Jan Bastian, Lucas Flossmann 5, Lars Olde, Tule Becker 4/2, Pierre Kuckluck, Tobias Göttsche, Kim Wengert 9/1 Leon Hammer 4, Yannik Sierck, Aaron Lütkemann, Marvin Rave 4


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erstellt am 08.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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