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Lokalsport

22. Dezember 2014 | 10:08 Uhr

"Mafiosies" im Teamspringen vorn

vom

Reitturnier des PBSV Kremperheide: Johanna Scharmacher gewinnt L-Springen mit Stechen auf Prinz Manni

Kremperheide | Drei Tage Turniersport auf der Vielseitigkeitsanlage am Lehmsweg in Kremperheide: Aber Petrus hatte nicht unbedingt ein Einsehen mit Pferd und Reiter - teilweise schüttete es in Kübeln, dann kam wieder die Sonne hervor und tauchte Strecke, Parcours und Viereck in glänzendes Licht. Nachvollziehbar war angesichts dieser Bilder der Wunsch von Veranstaltungsleiter Christian Schneider: "Ich würde es uns gönnen, dass wir auch mal ein Turnier bei dauerndem Sonnenschein machen können." Doch auch so: Christian Schneider und seine vielen Helfer taten alles, um einen reibungslosen Turnierablauf zu garantieren - und die Pferdesportler dankten mit durchweg gutem Sport.

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Das Mannschaftsspringen der Klasse E wurde wieder einmal zu einem Triumphzug der "Oelixdorfer Mafiosies", die den Parcours im hohen Tempo durchritten und sich dabei keine Schwäche erlaubten. In schnellster Zeit (114 Sekunden) siegten sie mit null Fehlerpunkten vor den "De Grashüppers" (123,30) und dem "Dreamteam" (134,90), die ebenfalls ohne Abwurf blieben. Am Erfolg beteiligt: Franziska Dohna auf Don Davino, Hendrikje Kröger auf Dreamboy, Mareike Dohna auf Snape und Franziska Fölster auf Ronja. Zur Belohnung gab es den begehrten Wanderpokal, den die "Mafiosies" in den zurückliegenden Jahren bereits dreimal gewonnen hatten.

Entsprechend losgelöst war das erfolgreiche Quartett vor und nach der Siegerehrung. "Wir sind sehr zufrieden" freute sich Franziska Dohna, und Franziska Fölster hob hervor: "Wir haben nicht mit dem Sieg gerechnet, aber darauf gehofft." Schließlich sei ihnen die Konkurrenz dicht auf den Fersen gewesen. Zum ersten Mal mit im Team: Hendrikje Kröger. Sie stellte fest: "Mannschaftsspringen bringt Spaß."

Trotz des Erfolges: Alle vier Amazonen aus Oelixdorf waren froh, dass sie nach einem langen Turniertag wieder nach Hause durften - auch Franziska Dohna, die zuvor auf Don Davino Dritte der Vielseitigkeits-Kreismeisterschaft geworden war. Den müden Eindruck, den das Pferd auf Jessica May machte, kommentierte die Turnierhelferin so: "Don Davino muss jetzt in die Heia."

Zum Abschluss des dreitägigen Turniers: das Springen der Klasse L mit Stechen. Und das erfüllte die Erwartungen, die sich Zuschauer und Veranstalter vom Veranstaltungshöhepunkt der Springreiter versprochen hatten. Die präsentierten gutklassigen Sport: Von den 18 teilnehmenden Paaren im Umlauf kamen sechs ins Stechen. Acht weitere hätten das Finale ebenfalls erreichen können, doch ihnen unterlief ein mehr oder weniger vermeidbarer Abwurf.

So aber mussten Katharina Linck auf Cassira, Johanna Scharmacher auf Cunicula und Prinz Manni, Patricia Liebe auf Lincoln, Jolene Bock auf Pretoria und Laura Wiechmann auf Ursulla den Sieg unter sich ausmachen.

Nachdem im Stechen Katharina Linck (46,32) sowie Patricia Liebe (41,23) einmal gepatzt und Johanna Scharmacher auf ihrem zweiten Pferd (45,03) ebenso wie Jolene Bock (42,89) und Laura Wiechmann (43,90) fehlerlos geblieben waren, lag es an Johanna Scharmacher und Prinz Manni, den Ausgang der Prüfung zu bestimmen. Sie ritten als letztes Paar des Stechens in den verkürzten Parcours ein. Und da zeigte die Amazone aus Niedersachsen, was sie und ihr Hannoveraner Wallach können. Die Reiterin ließ ihrem Vierbeiner freien Lauf, war dabei aber hoch konzentriert und bestimmte die Bewegungen von Prinz Manni. Am Ende dominierten beide mit null Fehlerpunkten in schnellster Zeit (42,32).

Sie sei extra aus dem niedersächsischen Cadenberge angereist und freute sich über das Ergebnis: "Ich hatte gehofft zu gewinnen, denn ich habe zwei gute Pferde und Prinz Manni selbst ausgebildet." Sie wüsste genau, was ihre Tiere können. Insbesondere der siegreiche Schimmel sei ein "Verlasspferd". Dabei hätte man ihr einst prophezeit, Prinz Manni könne nicht springen.

Beste Steinburgerin in dem Springen: Katharina Linck. Der Kollmaranerin unterlief im Stechen ein Fehler im Einsprung in die Kombination. Den Parcours zu bewältigen, empfand die Amazone als "nicht einfach". Wegen der Neigung bezeichnete sie das Reiten darauf als "Berg- und Talfahrt". Doch er war "Herausforderung für Pferd und Reiter". Kremperheider Turnierergebnisse unter: www.pferde-breitensportverein.de

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erstellt am 17.Jul.2012 | 03:59 Uhr

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