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Lokalsport

08. Dezember 2016 | 13:05 Uhr

Handball : Lange auf Augenhöhe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Oberliga-Männer des MTV Herzhorn halten gegen den Titelmitfavoriten HG Hamburg-Barmbek besser mit, als es das 21:26 aussagt.

Hut ab: Die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn boten dem Titel-Mitfavoriten HG Hamburg-Barmbek ein Duell auf Augenhöhe. Dennoch gab es am vierten Spieltag mit 21:26 (10:13) die erste Niederlage. Entsprechend äußerte sich auch Trainer Manfred Kuhnke: „Wir habe in der ersten Halbzeit etwas zu viel Respekt gezeigt, doch insgesamt bin ich zufrieden.“

Im Vorfeld dieser Partie gab es jedoch für die Blau-Gelben eine gute Nachricht. Die Partie vom vergangenen Wochenende gegen den THW Kiel II (26:26) wird mit zwei Punkten für den MTV Herzhorn gewertet, da die Kieler mit Luca Firnhaber einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatten.

Die Gäste aus Hamburg erwischten in der Sporthalle Glückstadt Nord den eindeutig besseren Start und setzten sich über 3:0 bis zur 10. Minute auf 5:2 ab. Erst danach fanden die Hausherren besser ins Spiel und boten ihren Gegnern Paroli. Mit einem Strafwurf verkürzte Theo Boltzen auf 3:5 und Mehmet Atamann glänzte zwischen den Pfosten mit starken Paraden. Mit einer tollen Einzelaktion traf Birger Dittmer zum 4:5 und von da an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Der spielerischen Überlegenheit der Gäste setzten die Herzhorner eine engagierte Abwehr entgegen und im Angriff kamen sie immer wieder über Einzelaktionen zum Erfolg. Sebastian Lipp glich in der 18: Minute zum 7:7 aus und nach einer weiteren Parade von Mehmet Atamann hätten die Gastgeber im Anschluss sogar in Führung gehen können. Doch sie vergaben leichtfertig und die Gäste setzten sich wieder auf zwei Tore ab. Immer wieder glichen die Herzhorner in der Folgezeit aus, doch sie gingen nie in Führung, lagen zur Pause sogar mit drei Toren (10:13) hinten.

Die zweite Halbzeit bot lange Zeit ein Spiegelbild der ersten: Die Hamburger legten einige Treffer vor und die Kuhnke-Schützlinge kämpften sich wieder heran und hielten die Partie weiterhin offen. Es zeigte sich jedoch immer deutlicher, dass die Hausherren zwar im Angriff eins gegen eins stark agierten, Würfe aus dem Rückraum jedoch selten ihr Ziel erreichten und zumeist in der gegnerischen Deckung oder beim Keeper hängen blieben. Dennoch blieb es spannend, als Theo Boltzen die Bau-Gelben auf 20:22 (54.) heranbrachte. Doch die Hamburger spielten clever und ließen nun ihrerseits keine Möglichkeiten mehr aus. Sobald die Herzhorner trafen, setzten die Gäste im Gegenzug wieder einen drauf und verhinderten so einen weiteren Ausgleich ihrer Gegner. In der 57. Minute lagen diese erstmals nach langer Zeit wieder mit drei Toren (21:24) hinten und damit war die Partie entschieden. Hinzu kam noch in der Schlussphase ein wenig Herzhorner Schusspech. Mit einem verwandelten Strafwurf und einem Tempogegenstoß setzten sich die Hamburger noch auf 26:21. Dieses Ergebnis täuscht ein wenig über den jederzeit spannenden Spielverlauf hinweg.


MTV Herzhorn: Atamann, Holst – Carstens, Olde, Lüders, Lutz Wamser, Voss 2, Janke 1, Lipp 6, Pfeiffers, Boltzen 5 (2), Dittmer 7 (3), Meisiek.

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