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Lokalsport

05. Dezember 2016 | 13:41 Uhr

Handball : Klassenverbleib ist oberstes Ziel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vor dem Start in die neue Saison sieht Herzhorns Trainer Manfred Kuhnke bei seinen Oberliga-Handballern noch Luft nach oben.

Erst am letzten Spieltag der vergangenen Serie hatten sich die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn den Klassenverbleib gesichert. Solange wollen sie in der neuen Spielzeit möglichst nicht zittern müssen. Ein erfolgreicher Start dürfte schon einmal sehr wichtig für das Selbstvertrauen sein: Zunächst erwarten die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke am Sonnabend, 17. September, den Hamburger Aufsteiger TV Fiscbbek, ehe sie am Wochenende darauf beim TuS Esingen gastieren – beides Teams, mit denen die Blau-Gelben wohl um den Klassenverbleib kämpfen werden.

Insgesamt verlief die seit mehreren Monaten laufende Vorbereitung eher durchwachsen. „Es haben immer wieder Spieler gefehlt, wegen Krankheit oder wegen Verletzung“, berichtet Manfred Kuhnke. „Dadurch ist die Mannschaft noch nicht so gut eingespielt, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber körperlich ist das Team in einem guten Zustand – was auch absolut notwendig ist.“ Immerhin erzielte man bereits gute Ergebnisse bei einem Trainingslager in Westerstede gegen starke Teams aus Niedersachsen (zwischen Dritter Liga und Niedersachsen-Liga). Zudem setzt Kuhnke darauf, dass die Mannschaft sich im Saisonverlauf noch weiter steigern kann.

Nicht allzu große Veränderungen gab es im Kader des MTV, doch der Abgang von Jannes Timm zum Drittligisten DHK Flensburg wiegt schon schwer. „Das ist natürlich ein Top-Mann“, sagt auch Team-Manager Frank Bruhnsen. „Allerdings konnte Jannes wegen Krankheit und Verletzung nicht so dominant spielen wie noch in der Saison zuvor. Deshalb mussten im Rückraum dann eben auch die anderen für ihn in die Bresche springen.“ So setzt man im Herzhorner Rückraum auch in dieser Spielzeit wieder auf die Abschlüsse und Ideen von Theo Boltzen, Sebastian Lipp, Birger Dittmer und Lutz Wamser. Der Versuch, mit Zweitspielrecht Marten Most vom HSV Hamburg einzubinden, schlug fehl. Unter der dritten Liga dürfen laut DHB-Statuten keine Nachwuchsleute „verliehen“ werden. „Schade, er hätte sich gut bei uns weiterentwickeln können, zumal er ja als ehemaliger Nachwuchsspieler der HSG Kremperheide/Münsterdorf aus der hiesigen Region kommt.“

Viel passieren darf in Hinsicht auf Verletzungen natürlich auch nicht. Denn mit Torben Voss (stößt aus beruflichen Gründen erst Ende September zum Team) und Lars Wamser (heilt bis Ende des Jahres noch einen komplizierten Fußbruch aus) stehen zwei Akteure nicht von Beginn an zur Verfügung.

Bange machen lässt man sich in Herzhorn aber nicht. „Ich denke, dass der Kader stark genug ist, die Klasse zu halten, sagt Bruhnsen. „Aber es gehört natürlich stets auch ein bisschen Glück dazu.“ Er erwartet, dass sich Teams wie SG Wift, Hamburg-Barmbek, THW Kiel II oder die HSG Ostsee oben platzieren werden. Dahinter werde es wie schon in der vergangenen Saison sehr eng zugehen. Vor dem ersten Ligaspiel sind die Herzhorner schon einmal in der ersten Runde des Landespokals gefordert. Bereits heute Abend (Anpfiff: 20 Uhr in Hohn) gastieren sie beim Landesligisten HSG Eider Harde II. Dort wollen sich die Steinburger mit einem positiven Resultat einstimmen.

MTV Herzhorn Männer 2016/17

Zugänge: Tom Linau (eigene Jugend), Mattes Olde, Tim Carstens (beide eigene zweite Herren).

Abgänge: Jannes Timm (DHK Flensburg), Johann Holz (TSV Kronshagen).


Spielerkader
Tor: Mehmet Ataman (20), Paul Holst (24). Feld: Tim Carstens (20; KM), Mattes Olde (20; RM, LA), Ludger Lüders (29; KM), Lutz Wamser (26; KM, RR, RM), Torben Voss (24; RA), Tom Lienau (19; RA), Lasse Janke (22; LA), Lars Wamser (25; RL), Sebastian Lipp (24; RL), Iven Pfeifers (23; RM, LA, RA), Theo Boltzen (24; RL, RM, RR), Birger Dittmer (20; RL, LA, RM), Malte Meisiek (23; LA).

Trainer: Manfred Kuhnke. Co-Trainer: Thorsten Nagel. Betreuer: Holger Fehlau. Teammanager: Frank Bruhnsen.

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erstellt am 09.Sep.2016 | 05:34 Uhr

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