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Lokalsport

26. März 2017 | 19:07 Uhr

Handball : Kabinenpredigt zeigt Wirkung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorns Oberliga-Männer steigern sich nach der Pause und bezwingen das Schlusslicht HT Norderstedt mit 29:24.

Am Freitag-Abend hatte der MTV Herzhorn den HT Norderstedt zu Gast und nach der Partie hatten die Blau-Gelben Grund zu feiern. Sie gewann diese Begegnung nicht nur mit 29:24 (12:13) Toren, sondern sicherten sich damit auch vorzeitig den Verbleib in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Doch sie boten dabei keine ganz überzeugende Leistung. „Es war ein reiner Arbeits-Pflichtsieg“, so Thorsten Nagel nach dem Spiel.

Besonders in der ersten Halbzeit ließen die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke es ein wenig an Einsatzwillen vermissen. Es fehlten die letzten Prozente an Moral und so waren es die Gäste, die zur Pause führten. Dabei begannen die Hausherren wie erwartet: Torben Voß brachte sein Team schnell mit 1:0 in Führung, und bis zum 6:3 in der 15. Minute dominierten die Gastgeber wie erwartet.

Doch sie fassten in der Abwehr nicht richtig hin, und so konnten ihre Gegner immer wieder ihren Kreisläufer anspielen und so – oft auch über den Strafwurf – zum Erfolg kommen. Vorne hingegen agierten die Blau-Gelben viel zu überhastet, schlossen ungenau ab und Norderstedt kam über den Gegenstoß zum Erfolg. So kam es dann wie es kommen musste: Die Gäste glichen in der 19. Minute zum 6:6 auf und gewannen zunehmend Oberwasser, zumal sie weitaus engagierter wirkten als ihre Gegner. Zwar hielten die Herzhorner dagegen, setzten sich auch wieder ab (23./11:8), doch Norderstedt hatte gemerkt, dass durchaus Chancen für sie bestanden, glichen erneut aus und gingen sogar mit einem 13:12 in die Pause.

Während der Halbzeit gab es dann einige lautere Worte von Trainer Manfred Kuhnke, der überhaupt nicht mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden war. Er forderte mehr Einsatz und seine Männer sollten auch mal dahin gehen, wo es weh tut.

Seine Worte trugen Früchte, wenngleich auch nicht sofort. Die Abwehr stand deutlich besser und dennoch waren es die Gäste, die zunächst weiter führten. Sie bauten ihren Vorsprung bis zur 36. Minute auf 16:13 aus, ehe es dann endgültig bei den Hausherren lief.

Tor um Tor kamen sie heran und Birger Dittmer glich in der 42. Minute zum 17:17 aus. Lars Wamser, der ein ganz starkes Spiel lieferte, nicht nur selbst torgefährlich agierte, sondern auch seine Mitspieler gekonnt in Szene setze, traf in der 44. Minute mit dem 18:17 zur neuerlichen Herzhorner Führung.

Damit schien der Bann gebrochen, die Blau-Gelben wurden immer spielbestimmender und hatten zudem mit Paul Holst einen ganz sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten. Nach dem 18:18 in der 45. Minute kippte die Partie dann zusehends zu Gunsten der Kuhnke-Schützlinge. In der 50. Minute lagen sie nach einem Treffer von Lars Wamser mit 22:19 vorne und setzten sich kontinuierlich weiter ab.

Die Kuhnke-Schützlinge hatten über den Kampf zurück ins Spiel gefunden und als Theo Boltzen in der 56. Minute zum 26:21 einwarf, war die Begegnung endgültig entschieden. Am Ende stand ein klarer 29:24-Sieg zu Buche. Der musste jedoch schwer erkämpft werden, da die Norderstedter vor dieser Partie rechnerisch noch Chancen auf den Klassenverbleib hatten.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Mattes Olde , Ludger Lüders, Lutz Wämser 4, Torben Voß 3, Lasse Janke, Lars Wämser 2, Sebastian Lipp 9, Iven Pfeifers, Theo Boltzen 2, Birger Dittmer 7, Malte Meisiek 2.

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