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Handball : Herzhorn sucht den Anschluss

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

MTV-Trainer Michael Jahnke hofft gegen FC St. Pauli auf das Ende der Negativserie seiner Oberliga-Frauen.

Der Ausgang der Heimpartie gegen den FC St. Pauli (9./14:22) wird die Richtung weisen für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn (12./10:26). Nach fünf Niederlagen in Folge sind die Schützlinge von MTV-Trainer Michael Jahnke auf einen Regelabstiegsplatz abgerutscht und der Druck nimmt zu. Dafür sorgten zuletzt auch die zum Teil überraschenden Punktgewinne der Konkurrenten St.  Pauli, Wilhelmsburg und Bredstedt. „Für uns ist diese Partie tatsächlich ein kleines Schicksalsspiel“, sagt Jahnke. „Zum einen, weil wir den Anschluss an das untere Mittelfeld brauchen. Außerdem wäre eine erneute Niederlage ziemlich schlecht für die Moral.“

Aber soweit wollen es die Blau-Gelben nicht kommen lassen. Denn nach dem Pauli-Spiel warten mit AMTV Hamburg und dem TSV Wattenbek die beiden überragenden Oberliga-Teams. Punktgewinne wird hier im Herzhorner Lager wohl niemand fest einplanen. Umso wichtiger wäre für die MTV-erinnen ein Erfolg am Sonnabend (Anpfiff: 16.30 Uhr). Jahnke: „Wie immer ist die Einstellung entscheidend. Ich hoffe, dass die Mannschaft sich vom eigenen Publikum pushen lässt.“

Ungern erinnert man sich im Herzhorner Lager an das 23:29 im Hinspiel, als man in hektischer Atmosphäre zwei Rote Karten und eine üble Verletzung von Jule Hinze (Schlüsselbeinbruch) hinnehmen musste. „Da haben wir uns von der Kulisse und einigen Schiri-Entscheidungen aus der Spur bringen lassen“, sagt Jahnke.

Auch diesmal erwartet der Herzhorner Coach beim Gegner eine körperbetont agierende, aggressive 5:1-Abwehr. „Wir dürfen uns auf keinen Fall davon beeindrucken lassen und ins Lamentieren kommen, sondern einfach gegenhalten“, fordert Jahnke konsequentes Agieren im eigenen Angriff. Die Herzhorner Deckung muss besonders auf die torgefährliche Linkshänderin Franziska Diegel achten. Ihre Partnerin auf der linken Rückraumseite ist Janina Nowak. Sie hat eine Herzhorner Vergangenheit in der weiblichen Jugend A von 2011 bis 2013. Ansonsten ist die Mannschaft von Paulis Trainer Ralf Kardel – übrigens Jahnkes Vorgänger als Herzhorner Coach – vor allem über den Tempogegenstoß sehr effektiv. Im eigenen Angriff sollten die Gastgeberinnen daher die Zahl der Ballverluste möglichst gering halten. Auch das Rückzugsverhalten wollen die Herzhornerinnen verbessern.

Jahnke bangt noch um den Einsatz der zuletzt grippegeschwächten Maike Langenberg. Ansonsten kann er personell aus dem Vollen schöpfen.

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erstellt am 03.Mär.2017 | 05:50 Uhr

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