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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 21:32 Uhr

Handball : Herzhorn steigert sich nach der Pause

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Oberliga-Frauen des MTV gewinnen Kellerduell gegen das HT Norderstedt mit 24:17.

In der Sporthalle Glückstadt Nord ging es für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn und ihre Gäste vom HT Norderstedt im Duell der „Kellerkinder“ um sehr viel. Die Anspannung war deutlich zu merken und die Herzhornerinnen hatten dank einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit mit 24:17 (7:9) das bessere Ende für sich. „Es war ein Abstiegsduell und so haben die beiden Teams auch gespielt“, erklärte Herzhorns Trainer Michael Janke.

Die Gäste aus Norderstedt überraschten ihre Gegnerinnen zu Beginn der Begegnung, indem sie konsequent die linke Rückraum-Spielerin in kurze Deckung nahmen. Hiermit kam der MTV überhaupt nicht zurecht und verzeichnete sehr viele Ballverluste. Schnell lag Herzhorn mit 0:2 hinten, fing sich jedoch und führte nach einem Treffer von Maike Langenberg in der 13. Minute mit 4:2. Dennoch war deutlich zu sehen, dass Herzhorn sich nicht auf die gegnerische Deckung einzustellen vermochte. Zudem agierten diese auch noch im Angriff recht clever. Norderstedt spielte lange Angriffe und setzte damit Herzhorn unter Druck. So kippte die Partie wieder zu Gunsten der Gäste und mit einem 9:7-Vorsprung ging das HT in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel schien Trainer Michael Janke dann endlich die richtige Formation gefunden zu haben. Mit einer 5:1-Deckung und Verena Wagner in der Spitze kam seine Mannschaft immer wieder zu Ballgewinnen und über den Gegenstoß zu leichten Toren. Im Angriff führte Anja Stoldt geschickt Regie und die kurz gedeckte Carina Lipp zog sich weit zurück, um ihren Mitspielerinnen Räume zu verschaffen. Zudem erwies sich auf Außen Lina Hinze als äußerst torgefährlich und so gewann der Herzhorner Angriff deutlich an Qualität und auch an Schnelligkeit. In der 39. Minute glich Carina Lipp zum 11:11 aus und von da an bestimmten die Blau-Gelben die Partie. Innerhalb weniger Minuten setzten sie sich auf 15:11 (44.) ab. „Wir sind da richtig ins Rollen gekommen“, so Janke.

In der 50. Minute war die Begegnung dann endgültig zu Gunsten der Gastgeberinnen entschieden: Sie führten mit 19:12 Toren und den Gegnerinnen fiel nichts mehr ein. Sie fanden keinen Weg, um die Herzhornerinnen noch zu stoppen, zumal auch deren Deckung hervorragend arbeitete und in Eike Jankowski einen sicheren Rückhalt hatte. Mit 24:17 kamen die Janke-Schützlinge zu einem klaren Sieg, der ihnen erst einmal in der Tabelle ein wenig Luft verschafft.

MTV Herzhorn: Eike Jankowski, Svenja Mevert – Annkristin Schmidt, Yana Hesse, Simona Martin, Anja Stoldt 4, Joele Riedeberger 3, Mareike Hoffmann 1, Janna Wilcke, Sarah Winkowski 2, Carina Lipp 6, Maike Langenberg 1, Lina Hinze 6, Verena Wagner 1.

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erstellt am 28.Nov.2016 | 05:24 Uhr

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