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Lokalsport

10. Dezember 2016 | 21:35 Uhr

Handball : Herzhorn hadert mit der Torausbeute

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Oberliga-Männer des MTV unterliegen nach umkämpfter Partie der SG Hamburg Nord mit 23:24.

In der Handball-Oberliga wurden die Männer des MTV Herzhorn von der SG Hamburg-Nord überrascht: Die Gäste präsentierten sich bei weitem nicht so, wie der Tabellenplatz vermuten ließ. Die Hamburger reisten mit lediglich 4:8 Punkten an, präsentierten sich jedoch sehr stark und bezwangen die Blau-Gelben in einer jederzeit knappen Partie mit 24:23 (8:7).

Es standen sich zwei gleichstarke Teams gegenüber, wobei die Herzhorner mit vielen vergebenen Torchancen haderten. Einzig Lasse Janke, der in der zweiten Halbzeit auf das Parkett kam, wusste mit einer guten Trefferquote zu überzeugen. „Es ist eine unnötige Niederlage. Aber unsere Gegner spielten stark auf und ich denke, die werden am Ende der Saison nicht unten stehen“, so Betreuer Holger Fehlau nach dem Spiel.

Die Gäste aus Hamburg spielten eine grundsolide 6:0-Deckung, gegen die sich die Hausherren schwer taten, gute Chancen herauszuspielen. Und wenn es ihnen gelang, scheiterten sie zu oft im Abschluss. Nur sieben Treffer in der ersten Halbzeit sprechen eine eindeutige Sprache. Doch der MTV erlaubte sich auch immer wieder technische Fehler. Zu Beginn der Partie wurden ihnen gleich mal die ersten drei Tore weggepfiffen. Dementsprechend fiel ihr erster regulärer Treffer auch erst in der 6. Minute durch Sebastian Lipp zum 1:1. Dennoch legte Herzhorn in dieser Anfangsphase immer einen Treffer vor, geriet dann jedoch in der 21. Minute über 6:7 mit 6:8 in Rückstand. Doch es blieb ganz eng, die Kuhnke-Schützlinge vergaben weiterhin reihenweise gute Chancen und lagen zur Pause mit 7:8 hinten.

Nach dem Wiederanpfiff wurden die Gastgeber eiskalt erwischt: Binnen zwei Minuten wuchs ihr Rückstand auf 7:10 an. Doch sie kämpften sich wieder heran und es war Lasse Janke vorbehalten, sein Team im Spiel zu halten. Er agierte von Linksaußen sehr treffsicher, verkürzte in der 40. Minute auf 12:13 und die Partie war wieder offen. In der 45. Minute verletzte sich dann Lutz Wamser beim Stande von 15:16. Mit ihm fehlte ein Teil des wichtigen Mittelblocks in der Herzhorner Deckung. Dies erkannten die Gegner schnell und kamen im weiteren Spielverlauf immer wieder über das Kreisanspiel zum Erfolg.

Dennoch blieb die Begegnung eng und die Blau-Gelben hatten durchaus Chancen, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu kippen. In der 56. Minute lagen sie nach einem verwandelten Strafwurf von Birger Dittmer nur noch 22:23 hinten. Trainer Manfred Kuhnke nahm einen Auszeit, um seine Mannen noch mal einzustellen. Doch das Glück war nicht auf Seiten der Hausherren und die Hamburger erhöhten vorentscheidend in der 60. Minute auf 24:22. In den noch verbleibenden Sekunden traf zwar Birger Dittmer noch zum 23:24, aber der Sieg und die Punkte gingen nach einer sehr umkämpften Partie nach Hamburg.


MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst, Tim Carstens, Ludger Lüders, Lutz Wamser 1, Torben Voß, Lasse Janke 5, Sebastian Lipp 5, Iven Pfeiffers, Theo Boltzen 4, Birger Dittmer 7, Malte Meisiek 1

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