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Lokalsport

11. Dezember 2016 | 14:46 Uhr

8. Triathlon des SC Itzehoe ein voller Erfolg : Harter Wettkampf in familiärem Rahmen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Rund 600 Aktive und 130 Helfer im Einsatz / Peer Sönksen setzt sportliches Highlight

Rundum zufrieden waren die Organisatoren des SC Itzehoe mit dem Verlauf des 8. SCI-Triathlons in und an der Hohenlockstedter Lohmühle. „Die Abläufe haben sich ja mittlerweile eingespielt und klappen vorzüglich“, sagt Orga-Chef André Beltz. Insgesamt sind bei dieser Veranstaltung 130 Helfer im Einsatz, die wie gewohnt aus den SCI-Sparten Triathlon und Leichtathletik kommen, zum ersten Mal aber auch aus dem Sportprofil der Auguste-Viktoria-Schule (AVS). Auch von den Athleten registrieren die Organisatoren positive Resonanz in dieser Hinsicht. Beltz: „Sie loben neben den eingespielten Abläufen vor allem die familäre Athmosphäre unserer Veranstaltung, wo andernorts die Triathlons immer mehr zu kommerziellen Events werden.“ Auch die gute Zusammenarbeit mit Behörden und Polizei lobte Beltz ausdrücklich.

Zudem haben einige organisatorische Veränderungen ihre Feuerprobe bestanden. Erstmals führt die Radstrecke nur auf dem Hin- und Rückweg über den Lohmühlenweg. Der größte Teil der Disziplin absolvieren die Athleten auf der Kreisstraße. „Die Befürchtung, dass die Stimmung dadurch leiden würde, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Auf einhellige Zustimmung stößt das zudem bei Athleten und Kampfrichtern“, sagt André Beltz. Auch der gleichzeitige Start der Landesliga Frauen mit den Teilnehmern der Sprintdistanz sorgte für gleichmäßig große Felder und bessere Stimmung bei den Athleten. Gefreut hat die Organisatoren genauso, dass gerade beim Volkstriathlon wieder mehr Schüler und Einsteiger an den Start gehen. Erfreulich auch die Vielzahl der Staffeln (19), die sich dem Wettbewerb stellten.

In sportlicher Hinsicht lieferte Peer Sönksen das Highlight der Veranstaltung. Über die Sprintdistanz deklassierte der für den SC Neubrandenburg startende 18-Jährige seine Konkurrenz nach Belieben, nachdem er schon nach dem Schwimmen mit deutlichem Vorsprung aus dem Wasser kam. Letztlich hatte er im Ziel über zweieinhalb Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten und blieb mit 57:28 Minuten klar unter einer Stunde. „Es ist schon sehr beeindruckend und schön zu sehen, wie komplett Peer auf allen Teildisziplinen schon ist“, erkannte der Dritte Matthias Heinicke später dessen Überlegenheit neidlos an. Peer Sönksen kennt sich in und um Hohenlockstedt übrigens bestens aus, denn schließlich wuchs er dort auf, ehe er im Jahr 2012 an die Sportschule Neubrandenburg wechselte. Auch Andre Beltz, der ihn drei Jahre lang beim SCI als Trainer unter seinen Fittichen hatte, erwartet noch große Dinge vom B-Kaderathleten der DTU. „Wenn er verletzungsfrei bleibt, kann er durchaus auch mal ein künftiger Olympia-Kandidat werden.“

Ihre Favoritenrolle im selben Wettbewerb bestätigte bei den Frauen Nina Rosenbladt aus Hamburg (1:09:28). Eine starke Vorstellung bot hier aber auch die SCI-Athletin Christine Leppert als Neunte in 1:19:46.

Deutliche Erfolge feierten beim Volkstriathlon auch die beiden Sieger Mailin Struck (Pinneberg) und Heiko Hünnefeld (Hamburg). Während die Schülerin des Johannes-Brahms-Gymnasiums am Ende etwa 4:30 Minuten Vorsprung hatte, deklassierte Hünnefeld die Konkurrenz immerhin noch um zweieinhalb – sehr zur Freude der Lebensgefährtin und der beiden kleinen Töchter.

 

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erstellt am 13.Jul.2016 | 05:00 Uhr

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