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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 07:07 Uhr

Handball : Gelingt der nächste Paukenschlag ?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kremperheides Handballer erwarten in der dritten Pokal-Runde SH-Ligist Mönkeberg.

Nur noch ein Sieg fehlt, dann wäre es geschafft: Den Landesliga-Handballern der HSG Kremperheide/Münsterdorf winkt die Teilnahme am schleswig-holsteinischen Pokal-Endturnier der letzten vier verbliebenen Teams am letzten Wochenende vor Weihnachten. Dafür müssten die Schützlinge von HSG-Trainer Michael Stieper am Sonntag (ab 17 Uhr; Sporthalle Münsterdorf) mit der HSG Mönkeberg/Schönkirchen allerdings erneut eine klassenhöhere Mannschaft aus dem Wettbewerb werfen – wie in den beiden vorangegangenen Runden auch.

„Das Final-Four wäre natürlich ein echter Knüller und für ein Team aus der Landesliga ohnehin etwas Besonderes“, sagt HSG-Betreuer Sebastian Ramm. „Wir werden das Ganze angehen wie die Pokalrunden zuvor: Ein bisschen ärgern, ein bisschen stänkern – und dann mal sehen, was dabei herauskommt.“ Diese Taktik hatte bisher schon gegen zwei Dithmarscher SH-Liga-Konkurrenten gut funktioniert, denn weder die HSG Marne/Brunsbüttel (17:14) noch die HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve (23:22) schafften es, den Underdog aus dem Pokal zu kegeln. Coach Michael Stieper kann bis auf die „Auslands-Studenten“ Bengt Eggers und Jonas Wohllebe personell aus einem vollbesetzen Kader schöpfen.

Der Gegner ist aber auch nicht von Pappe. „Eine echte Hausnummer“, findet Ramm zu Recht. Mönkeberg/Schönkirchen stellt einen Kader mit reichlich höherklassiger Erfahrung und warf zuletzt auch den Oberligisten MTV Herzhorn aus dem Wettbewerb.

Zudem steht der HSG Kremperheide/Münsterdorf mit einem Doppelpack an diesem Wochenende nicht nur ein körperlicher, sondern auch ein mentaler Kraftakt bevor. Denn bereits heute Abend muss das Stieper-Team seine Landesliga-Partie ebenfalls in eigener Halle gegen die HSG Eider Harde II (Anpfiff: 20 Uhr; in Kremperheide) antreten. „Es wird schon schwierig sein, den Fokus nur auf die Aufgabe zu richten, die gerade ansteht“, sagt Sebastian Ramm. „Die Gefahr ist, dass das Pokalspiel schon zu früh in den Köpfen herumspukt.“ Nachlässigkeiten dieser Art will sich die HSG unbedingt verkneifen, um den guten Landesliga-Saisonstart (bisher 7:3 Zähler) nicht zu vermiesen.

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erstellt am 04.Nov.2016 | 05:23 Uhr

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