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Lokalsport

08. Dezember 2016 | 03:09 Uhr

Handball-Oberligen : Gegner zu Fehlern zwingen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Einen Erfolg gegen Schlusslicht Norderstedt brauchen die Herzhorner Oberliga-Frauen, während die MTV-Männer bei Titelfavorit SG Wift zu Gast sind.

Gegensätzliche Gefühlswelten prägen die Situation bei den Herzhorner Oberliga-Handball-Teams. Während die MTV Frauen in eigener Halle gegen das HT Norderstedt unbedingt gewinnen wollen, reisen die Herzhorner Männer recht gelassen zum Titelmitfavoriten SG Wift.

Oberliga Männer
SG Wift (6./9:5) – MTV Herzhorn (4./10:6)
Als Außenseiter reisen die Schützlinge von Herzhorns Trainer Manfred Jahnke zum Titelmitfavoriten, fühlen sich in dieser Rolle aber pudelwohl. „Natürlich ist die SG Favorit, denn sie haben sich zu Saisonbeginn noch einmal enorm verstärkt“, sagt Kuhnke. „Aber wir wollen mal sehen, ob wir sie nicht vielleicht doch ein bisschen pieksen können.“ Natürlich ist ihm bewusst, dass sein Team gegen die individuelle Wifter Qualität schon nahe am Optimum in Abwehr und Angriff spielen muss.

Aber trotz der hochgelobten Zweitliga-Zugänge wie Thies-Jakob Volquardsen (Tarp-Wanderup ) und Bennet Kretschmer (Fredenbek) lief es bei den „Bären“ mit bisher 9:5 Zählern noch nicht optimal, allerdings lagen sie bei ihren beiden Niederlagen in Norderstedt und bei der HSG Ostsee nur mit einem einzigen Tor hinten. Die Herzhorner wollen mit ihrem Kampfgeist dagegen halten, wie fast immer eine stabile Abwehr stellen und sich möglichst bei der Chancenverwertung steigern. Kuhnke: „Im Abschluss sind wir oft nicht konzentriert genug.“

Personelle Sorgen plagen den Herzhorner Coach nicht: Alle Spieler aus dem derzeitigen Kader stehen ihm zur Verfügung (Anpfiff: Sbd., 19 Uhr; KSV-Sporthalle Neumünster).

Oberliga Frauen
MTV Herzhorn (13./4:12) – HT Norderstedt (14./0:16)

Vorletzter gegen Letzter: Das klingt schon ein bisschen bedrohlich für die Herzhornerinnen. Deshalb ist man im MTV-Lager auch wild entschlossen. „Das ist ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollen, ja müssen“, sagt MTV-Coach Michael Janke. Er hatte den morgigen Gegner am vergangenen Sonntag beim 16:33 gegen den SC Alstertal/Langenhorn beobachtet und sah ein Team, das nicht unbedingt über die überragenden Distanzschützen verfügt und deshalb versucht, mit Eins-gegen-Eins-Situationen oder im Kreisanspiel zum Erfolg zu kommen. Janke warnt vor der Schnelligkeit und setzt auf gute Abwehrarbeit: „Wir müssen sie von unserem Tor fernhalten und die Angreiferinnen zu Fehlern zwingen. Ich denke, unsere körperliche Präsenz wird uns dabei helfen. Hoffentlich kommen wir dann auch wieder zu einfachen Toren über den Gegenstoß.“ Das war den Blau-Gelben zuletzt gegen die beiden noch verlustpunktfreien Spitzenteams Wattenbek und AMTV Hamburg nicht vergönnt gewesen: Da musste jeder Treffer im Positionsspiel hart erarbeitet werden.

In der HT-Abwehr erwartet Janke eine 5:1-Formation. Dabei sei es wichtig, nicht zu nah auf die vorgezogene Spielerin aufzulaufen, um keine Ballverluste zu riskieren. Vielmehr sollen die bekannten Abläufe gespielt und mit Einläufern operiert werden. Auch der Kreisläufer soll einbezogen werden, um die gegnerische Abwehrmitte freizubekommen. Neben der langzeitverletzten Jule Hinze muss Janke weiterhin auf Aimée von Pereira verzichten. Zu ihrer Daumenverletzung kam nun auch noch ein grippaler Infekt hinzu. Aber beim MTV versucht man, das zu kompensieren: „Zuletzt beim AMTV haben andere wie Sarah Winkowski oder Annkristin Schmidt gezeigt, dass sie in die Bresche springen können“, ist Janke optimistisch (Anpfiff: Sbd., 16.30 Uhr; Sporthalle Glückstadt Nord).

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erstellt am 25.Nov.2016 | 05:57 Uhr

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