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Trampolin : Finalplätze für Itzehoer Aktive

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Trampolinturner des SCI eröffnen in Barmstedt und Husum ihre Saison.

Für die Trampolin-Turner des SC Itzehoe (SCI) hat die Saison begonnen. Im Blick haben sie mehrere Landesmeisterschaften und hochrangige Wettkämpfe, aber auch die Deutschen Meisterschaften in Berlin.

Erste Standortbestimmung waren für die älteren Turner die Wettkämpfe um den Barmstedt-Cup. Es lief bei den Itzehoern zwar noch nicht alles zufriedenstellend, doch insgesamt wähnen sich die Beteiligten auf einem guten Weg. Das gilt insbesondere für Patrik und Paul Ehlert. Das Brüderpaar beendete die Jugend-B-Klasse auf dem dritten beziehungsweise vierten Platz. Beide turnten dazu in der höchsten Schwierigkeitsklasse.

Dass Patrik Ehlert überhaupt auf dem Treppchen landen könnte, hatte er nicht erwartet. Im vergangenen Jahr musste er seine Übung an gleicher Stelle abbrechen und landete nur auf dem vorletzten Platz. Diesmal trieben ihm mangelnde Vorbereitung aufgrund einer gerade erst auskurierten Erkältung die Sorgenfalten auf die Stirn. „Ich war deshalb unsicher, ob ich überhaupt eine gute Leistung zeigen kann“, betonte er. Letztlich bezeichnete er sie zwar als gut, doch zufrieden war er dennoch nicht: „In der Pflicht hätte ich mich mehr anstrengen müssen, aber im Finale habe ich alles gegeben, auch wenn ich nicht auf Risiko geturnt habe“, formulierte Patrik Ehlert selbstkritisch. Sein Ziel ist die DM-Quali im Einzel. Für die Synchronwettkämpfe ist er bereits qualifiziert und wird den Vorkampf zusammen mit seinem Bruder aufnehmen.

Paul Ehlert betrachtete sein Abschneiden in Barmstedt ebenfalls kritisch: Die Vorkampfkür war okay, aber das Finale habe ich nicht sauber durchgeturnt.“ Zwei fehlende Sprünge nach Abbruch warfen ihn punktemäßig zurück.

Das Finale knapp verpasst hatte Wiebke Mansfeld. Über den fehlenden halben Punkt und Platz neun ärgerte sie sich verständlicherweise. Dabei hatte sie sogar noch Glück bei der Präsentation ihrer neuen Kür: „Ich bin beim dritten Sprung sehr nahe an der Matte gewesen. Hätte ich sie berührt, wäre ich vorzeitig ausgeschieden.“ Deshalb: „Ich bin froh, dass ich meine neue Kür durchgeturnt habe.“ Dass Schwierige an ihr: „Ich springe drei Doppelsalto hintereinander“, das müsse sich im Bewegungsablauf erst einmal automatisieren.

Doch bevor das gelingen kann, will sich die Turnerin überwiegend auf ihre alte Kür konzentrieren: „Sie soll richtig sauber werden, damit ich mich für die Deutschen Meisterschaften qualifiziere.“ In Barmstedt war das noch nicht der Fall. In dem eigens dafür angesetzten Wettkampf fehlte ihr nur ein halber Punkt, um die Fahrkarte in die Bundeshauptstadt zu lösen.

Große Freude dagegen bei Mareike Warnat, der es nach eigener Aussage „erstmals“ gelang, sowohl in der Pflicht als auch in der Kür alle 20 Sprünge auf die Matte zu bringen. Ihr Erfolgsrezept: „Gutes Training, dadurch habe ich mich stabilisiert.“ Und das schließt auch die Übungen zuhause ein, die dazu dienten, über Körperkräftigung die Haltung zu verbessern.

Erfolg hatte beim Kiddy-Cup I in Husum Milena Nerkararyan. Die erst Sechsjährige zeigte von allen Konkurrenten ihres Jahrganges die höchste Schwierigkeit und landete am Ende auf Platz eins. „Milena ist auf einem guten Weg, muss aber noch sicherer werden“, sagte Trainer Rafik Nerkararyan. Er geht davon aus, dass seine Tochter Ende des Jahres beim Kiddy-Cup II in der Itzehoer Gutenberghalle noch schwerer turnen wird. Dann soll der Rückwärtssalto zu sehen sein.

Ins Finale kam auch Mika Rohde, der letztlich Siebter wurde. Zwar verbauten ihm Punktabzüge für einen nicht korrekt ausgeführten Kürsprung eine bessere Platzierung. Dennoch: „Mika turnt noch nicht so lange und hat deshalb wenig Wettkampferfahrung. Er ist aber auch einem guten Weg“, urteilte Rafik Nerkararyan.

Knapp am Finale vorbei mit dennoch guter Punktzahl turnte bei ihrem Wettkampf-Debüt Leni Niggemeyer. Auch Anneke Gaitzsch zeigte beim ersten Wettkampf schon schwierige Übungen zeigte. Pech hatte Rita Nerkararyan, deren zehnter Sprung wegen fehlerhafter Ausübung nicht anerkannt wurde. Die fehlenden Punkte kosteten der Jugendlichen das Finale.


Trampolin-Termine
2. April – Landesmeisterschaften Doppelmini in Norderstedt; 15. April – Ostsee-Pokal in Sörup; 6. Mai – Landesmeisterschaften Einzel in Barmstedt; 20. Mai – Landesmeisterschaften Nachwuchs in Neustadt; 3. bis 10. Juni – Internationales deutsches Turnfest in Berlin; 1. Juli – Landesmeisterschaften Synchron in Itzehoe; 23. September – Landesmeisterschaften für Mannschaften in Satrup; 14. Oktober – Klaus-Sievers-Pokal in Norderstedt; 11. November – Kiddy-Cup II in Itzehoe.

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