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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 21:23 Uhr

Donnerstag bis Sonnabend auf der Außenalster : Finale in der Segel-Bundesliga

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kann sich die Seglervereinigung Itzehoe in Hamburg vor dem Abstieg retten?

Es wird eng für die Itzehoer Seglervereinigung (SVI). Beim Finale der Segel-Bundesliga in Hamburg geht es für die Crew um Steuermann Christian Soyka ab morgen drei Tage um den Klassenerhalt. Als Vorletzter stehen die Itzehoer auf einem Abstiegsplatz und müssen mindestens zwei Plätze in der Tabelle klettern, um wenigstens noch in die Relegation zu kommen.

Von Donnerstag bis Sonnabend ist Spannung vor allem im Abstiegskampf bei der sechsten und letzten Regatta der 1. Segel-Bundesliga angesagt. Während die Meisterschaft Titelverteidiger Deutscher Touring Yachtclub aus Tutzing kaum noch zu nehmen ist, kann die Hälfte der Konkurrenz noch absteigen. Wie ausgeglichen die Liga inzwischen besetzt ist, wurde der Itzehoer Crew zuletzt in Kiel besonders deutlich. Obwohl die SVI mit dem neunten Platz ein einstelliges Ergebnis eingefahren hatte, fiel sie einen Platz zurück und ist jetzt Vorletzter. Immerhin ist der Rückstand auf die Teams davor nicht mehr so groß wie vorher, was Christian Soyka optimistisch macht.

Hinzu kommt eine perfekte Vorbereitung. Zwei komplette Wochenenden haben Soyka und seine drei Mitstreiter Moritz Burmester, Kai Harder und Leon Stolp auf der Außenalster verbracht und mit fünf Bundesliga-Konkurrenten unter Wettfahrtbedingungen trainiert. „Bei Leichtwind haben wir gute Fortschritte gemacht“, sagt Soyka. Da die Abstände nach oben ziemlich groß seien, müsse man sich in erster Linie auf die Relegationsplätze konzentrieren. „Die Punkteverteilung ist sehr eng. Um aus den Abstiegsplätzen heraus zu segeln, müssen wir mindestens im vorderen Drittel landen.“ Man sei in Angriffsposition und werde deshalb mit Risiko segeln. „Wir werden uns auf unsere eigene Startvariante konzentrieren und die Taktik so wählen, dass wir mit eigenem Kurs gegebenenfalls noch Plätze gutmachen können.“ Die Crew habe in dieser Zusammensetzung zwar noch kein Bundesligarennen gesegelt, alle seien aber sehr erfahren, auch die beiden Youngster Moritz Burmester und Leon Stolp. „Ich denke, da passt alles gut zusammen. Kai Harder hat schon in Kiel einen Super-Job als Taktiker gemacht, was mich besonders zuversichtlich macht“, so Christian Soyka. Man wolle trotz des immensen Drucks locker bleiben und so weit wir möglich nach vorn segeln – am besten ins Finale der ersten Sechs.

Von den 18 Teams der 1. Bundesliga steigen drei ab. Die Plätze 15, 14 und 13 kämpfen mit dem Vierten, Fünften und Sechsten der zweiten Liga in der Relegation am Sonntag und Montag weiter um den Klassenerhalt. Von diesen sechs Mannschaften werden in der kommenden Saison drei in der 1. Liga segeln.

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erstellt am 26.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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