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Lokalsport

30. September 2016 | 15:27 Uhr

Handball : Der nächste Hochkaräter

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Oberliga-Frauen des MTV Herzhorn wollen sich heute im ersten Heimspiel der neuen Saison auch gegen Alstertal-Langenhorn behaupten.

Schon heute geht die Saison für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn weiter. Nach dem sehr achtbaren 23:26 beim Top-Titelfavoriten SG Todesfelde/Leezen empfangen die Schützlinge von Trainer Michael Janke am Abend (Anpfiff: 20.30 Uhr) in der Glückstädter Sporthalle Nord den SC Alstertal-Langenhorn.

Bei den Gästen sind als Torschützinnen zu beachten die beiden Schwestern Franziska und Johanna Miegel (Links- und Rechtsaußen) sowie Hanna Bruhn (Rückraum rechts). Das Trio zeichnete für mehr als die Hälfte aller SC-Treffer beim 30:17-Heimauftakt gegen den Bredstedter TSV verantwortlich. „Vor allem Ballverluste im stehenden Angriff müssen wir vermeiden, denn dann geht es mit den beiden Miegel-Schwestern beim SC rasend schnell in die Gegenstöße“, warnt Michael Janke. Er erwartet von seinem Team, dass es geduldig und mit Übergängen spielt und auf die richtige Chance zum Wurf wartet. „Wir müssen die gegnerische Abwehr in die Bewegung bekommen. Im Eins-gegen-Eins wird wohl nicht so viel zu machen sein.“ Auch die SC-Torhüterinnen sind nicht von Pappe: Von neun Siebenmetern konnte Bredstedt nur fünf nutzen. An mangelndem Selbstbewusstsein leiden die Hamburgerinnen ohnehin nicht. Sie wollen oben angreifen: Die Spielerinnen jedenfalls haben als Saisonziel Rang eins bis drei angegeben.

Aufsteiger MTV Herzhorn hingegen peilt einen sicheren Mittelfeldplatz an, rechnet sich im ersten Heimspiel aber auch gegen die starken Hamburgerinnen etwas aus. Janke: „Wir haben gegen Todesfelde nie den Kopf hängen lassen und sowohl gut gekämpft als auch gut gespielt. Das wollen wir auch mit in dieses Spiel nehmen und unsererseits über den Gegenstoß zu leichten Toren kommen.“ Personell gibt es bei den Steinburgerinnen keinen Grund zur Klage. Bis auf die Langzeit-Ausfälle stehen alle Spielerinnen zur Verfügung.

Den Titelfavoriten Todesfelde/Leezen hatten die Blau-Gelben schon am Rande einer Niederlage, gegen Alstertal/Langenhorn darf es aus Herzhorner Sicht auch gern etwas mehr sein. Einen besonderen Bonus werden die Janke-Schützlinge diesmal allerdings nicht haben: Der Gegner wird ihnen nicht den Gefallen tun, sie zu unterschätzen. Die Kunde von der guten Leistung des MTV vom vergangenen Wochenende wird auch bis in den Hamburger Norden gedrungen sein.

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erstellt am 22.Sep.2016 | 05:29 Uhr

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