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Handball : Ausgleich fällt erst kurz vor Schluss

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

SH-Liga-Männer der HSG Horst/Kiebitzreihe mühen sich im Kellerduell zum 29:29 gegen das Schlusslicht ATSV Stockelsdorf.

Die SH-Liga-Handballer der HSG Horst/Kiebitzreihe lieferten im Kellerduell gegen den Tabellenletzten ATSV Stockelsdorf über weite Strecken ein zerfahrenes Spiel ab und erreichten nur ein 29:29 (13:17)-Unentschieden.

Das Hinspiel gegen den ATSV war in zweierlei Hinsicht mit einem 30:20-Auswärtssieg noch in guter Erinnerung. So war das Hinspiel verlegt worden und die Haie traten erst Ende Februar in Stockelsdorf an. Schließlich war es auch der erste Sieg im ersten Spiel unter Trainer Michael Krieter. Mit klarer Vorstellung, was die Haie erwarten würde, erfolgte die Vorbereitung unter der Woche. 17 Spieler standen bereit; gute Voraussetzungen also für ein temporeiches Handballspiel.

Doch die erste Halbzeit, ebenso das dritte Spielviertel verliefen nicht zum Gefallen des Trainer-Gespanns. Die Abwehr konnte ihre Leistung aus Stockelsdorf nicht wiederholen, agierte aber auch nicht so unglücklich wie in der letzten Woche in Lübeck. Dennoch fielen zu viele einfache Gegentore aus dem Rückraum und über die Außenpositionen.

Im Angriffsspiel zeigten sich Schwächen im Abschluss, wobei die Leistung des ATSV-Torhüters sicher ein großes Plus für die Gäste war. In der Folge liefen die Haie ab der ersten Minute über 2:3, 3:7 (11.), 7:13 (21.) und 12:16 (28.) einem Rückstand hinterher. Das 17:13 für Stockelsdorf zur Halbzeit war da noch dem etwas besseren Spiel zum Ende der ersten Hälfte zu verdanken.

Bis zum 19:26 (45.) sah es für die HSG nicht gut aus; doch ab dann veränderte sich das Spiel und die Atmosphäre in der Halle. Stockelsdorf erlaubt sich gegen die stärker werdende Haie-Abwehr unglückliche Abschlüsse. Dank des parierenden HSG-Torwarts Niklas Kaven kam Horst so über Tempogegenstöße oder druckvolle erweiterte Gegenstöße über 22:26 (47.) und 26:28 (55.) wieder heran.

HSG-Trainer „Pumpe“ Krieter legte beim Stand von 28:29 neun Sekunden vor Schluss die grüne Karte zum Zeichen des Timeouts. HSG-Kapitän Malte Schnell verwertete nach Wiederanpfiff das Anspiel und stellte den 29:29-Ausgleich her. Nach diesem Spielverlauf handelt es sich eindeutig um einen gewonnenen Punkt.

Krieter, der nach dem Abpfiff wieder – zumindest nach außen hin – gefasst wirkte, hatte bedingt Verständnis für seine Mannschaft. „Der Druck ist da. Dazu noch die Umstellung im Spielsystem, die ich gerade versuche umzusetzen. Das alles ist nicht so einfach für die Jungs“, so der frühere Nationaltorhüter, der vor vier Wochen Werner Zink abgelöst hatte.



HSG Horst/RWK: Niklas Kaven, Kristoffer Wünsche – Ulf Baumgarten 1, Malte Schnell 5, Alexander Bey 2, Laif Schattauer 2, Daniel Liedtke 3, Leon Jermies 2, Jan Bielenberg, Mirco Köber 1, Sebastian Krohn 5, Finn Thore Nissen 3, Jannick Mogge 3, Mirko Hahn 2.

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