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Lokalsport

29. September 2016 | 08:44 Uhr

Handball : Am Ende liegen die Nerven blank

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Herzhorner Oberliga-Männer trennen sich 26:26 vom Aufsteiger TSV Fischbek. Dabei gibt der MTV einen 20:14-Vorsprung noch aus der Hand.

Nicht so ganz zufrieden sind die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn mit ihrem Saisonstart: Zu Gast in der Halle Glückstadt Nord war der TSV Fischbek und nach einer schwankenden Leistung der Blau-Gelben stand es am Ende 26:26 (15:11). Dabei hatten die Schützlinge von MTV-Trainer Manfred Kuhnke ihre Gegner phasenweise sicher im Griff, stellten sich aber durch viele Fehler immer wieder selbst ein Bein.

Die Glückstädter Fans waren heiß auf den Saisonstart und so fanden rund 200 Zuschauer den Weg in die Halle. Sie erlebten ein wechselhaftes und spannendes Spiel. Die Begegnung begann sehr ausgeglichen und so stand es nach 17 Minuten 7:7, wobei die Herzhorner bereits zuvor schon einmal mit vier Toren in Front lagen (14./7:4 durch Birger Dittmer), diese Führung aber leichtfertig vergaben.

Nach dem Ausgleich gerieten sie sogar kurzfristig in Rückstand, wobei sie sich immer wieder durch ihr schlechtes Rückzugsverhalten über die schnelle Mitte vom TSV überraschen ließen. So gerieten sie 8:10 ins Hintertreffen, ehe Mattes Olde auf 9:10 verkürzte und Sebastian Lipp zum 10:10 traf. Es folgte dann wieder eine ganz starke Phase der Kuhnke-Schützlinge. Trotz Unterzahl gingen die Herzhorner mit 11:10 in Führung, sie erhöhten in den Folgeminuten auf 14:10 und lagen zur Pause relativ sicher mit 15:11 vorne.

Und es ging nach dem Seitenwechsel zunächst gut für sie weiter. Mit einem Stemmwurf traf Birger Dittmer schnell zum 18:13 und beim Stande von 20:14 (Lasse Janke) in der 40. Minute schienen die Gastgeber ihre Gegner gut im Griff zu haben. Dabei wusste besonders die starke 6:0-Deckung zu gefallen.

Ganz anders hingegen jedoch der Herzhorner Angriff. Hier lief in den folgenden Minuten nichts mehr zusammen. Immer wieder kam es zu Fehlversuchen: Vier vergebene Strafwürfe in dieser Phase sprechen eine mehr als deutliche Sprache. Immer wieder wurden die Hausherren zudem von der schnellen Mitte und den Gegenstößen der Fischbeker überrascht.

So kamen diese nicht nur wieder heran, sondern glichen aus und gingen in der 54. Minute sogar mit 23:22 in Führung. Mit einem endlich einmal verwandelten Strafwurf glich dann Malte Meisik zum 23:23 aus und es lief wieder etwas besser für die Herzhorner. Sie gingen erneut in Führung und lagen in der 57. Minute mit 26:25 vorne. In der Schlussphase lagen die Nerven bei beiden Mannschaften blank: Etliche Angriffe auf beiden Seiten wurden überhastet und erfolglos abgeschlossen und dann hatten die Gäste das glücklichere Ende für sich. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff erzielen sie den 26:26-Ausgleich.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Tim Carstens, Mattes Olde 2, Ludger Lüders, Lutz Wamser 3, Tom Lienau, Lasse Janke 3, Sebastian Lipp 4, Theo Boltzen 5, Birger Dittmer 6, Malte Meisik 3

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erstellt am 19.Sep.2016 | 05:07 Uhr

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