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Lokalsport

24. November 2014 | 14:50 Uhr

Handball : Owschlag will in die Bundesliga

vom

Zweiter Platz beim Qualifikationsturnier würde der weiblichen Jugend A des TSV reichen. Trainer Meves: "Aufstieg ist kein Muss".

owschlag | Für den TSV Owschlag ist es eine einmalige Chance. Die weibliche Jugend A kann sich am Sonnabend (ab 12 Uhr) in Ratekau erstmals für die neugeschaffene Bundesliga der weiblichen Jugend A qualifizieren. Gegner sind der TSV Ratekau, SC Greven 09 und SV GW Schwerin. Der "dickste Brocken" ist herausgefallen. Da die weibliche Jugend B des Thüringer HC in der vergangenen Saison die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft erreicht hat, erhält die A-Jugend automatisch einen Startplatz in der Bundesliga. Die beiden Erstplatzierten in Ratekau qualifizieren sich direkt für die Bundesliga, der Dritte hat eine Woche später die Chance, in einer weiteren Qualifikation einen der letzten beiden Plätze zu erkämpfen.

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Der TSV Owschlag geht gelassen an die Aufgabe heran. "Wir stehen unter keinem Druck, den Platz in der Oberliga haben wir ohnehin sicher", sagt Trainer Jens Meves, für den die Qualifikation zur Bundesliga lediglich wünschenswert wäre, aber kein Muss ist. "Es ist für unsere Mannschaft eine einmalige Chance, sich handballerisch auf nationalem Terrain weiterzuentwickeln und Erfahrungen zu sammeln", sagt Meves und erinnert an die DHB-Leistungsspielrunde vor 15 Jahren, an der der TSV Owschlag damals teilnahm. "Diese Zeit war", so der Coach weiter, "sehr lehrreich und interessant. Zudem hat es Spaß gemacht, sich mit unbekannten Mannschaften in ganz Deutschland zu messen."

In der vergangenen Saison verzichtete der TSV Owschlag auf die Teilnahme an der Qualifikation. Meves: "Jetzt gilt es, als Team zu funktionieren und uns über Kampfgeist und Willen zu definieren." Der TSV-Coach erwartet, "dass alle ihre individuellen Fähigkeiten einbringen und alles dransetzen, um dieses Ziel zu erreichen." Die positive Trainingsatmosphäre stimmt ihn zumindest zuversichtlich.

Die Chancen bei dieser ersten Qualifikation schätzt man im Owschlager Lager mit 50:50 ein. "Schwache Gegner gibt es auf diesem Level nicht mehr. Jetzt zählt jedes Tor für die Endabrechnung." Von den Gegnern kennen die Owschlagerinnen nur den TSV Ratekau aus der abgelaufenen Saison. In Ratekau gab es eine 24:31-Niederlage, zu Hause trennte man sich mit einem 25:25-Unentschieden. "Die beiden anderen Gegner sind uns gänzlich unbekannt." Doch, so Meves weiter, bei so einem Qualifikationsturnier sei alles möglich. "Mal sehen, was am Ende dabei herauskommt."Der Kader des TSV Owschlag: Svenja Brudniok - Jill Sievert, Sina Stachowski, Denis Kubat, Jenny Behrend, Raphaela Steffek, Amelie Glaser, Celine Frahm, Nele Frahm, Femke Delfs, Kim Anderson, Marlien Tams.

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von
erstellt am 07.Jun.2013 | 08:44 Uhr

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