zur Navigation springen

Handball-Oberliga HH/SH Männer : Wift vom Gegner beeindruckt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner treten morgen beim unbesiegten Spitzenreiter Hamburg-Barmbek an.

Rein gar nichts zu verlieren haben morgen Abend die Männer der SG Wift, wenn sie in der Oberliga beim noch ungeschlagenen Spitzenreiter HG Hamburg-Barmbek antreten. Wichtig für alle Handballbegeisterten ist die geänderte Anwurfzeit. Der Anpfiff ertönt in der Halle am Langenfort nicht wie ursprünglich angesetzt um 18, sondern erst um 19.15 Uhr. Damit kam Wift einem Verlegungswunsch der Hanseaten nach, sodass nun ein in der Spielstätte zuvor steigendes Event reibungslos über die Bühne gehen kann.

Drei Spieltage vor Saisonende können die auf Rang 4 postierten Neumünsteraner (30:16 Punkte) im Titelzweikampf zwischen Hamburg-Barmbek (45:1) und der HSG Ostsee N/G (43:3) eine entscheidende Rolle spielen. „Zumindest in der Theorie ist das so. Denn in der Realität wird es, so wie wir momentan aufgestellt, eine wahrlich schwierige Aufgabe“, relativiert Wifts Spielertrainer Yannik Stock die These, sein Team könne befreit aufspielen. Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Michael Haß hat Stock den letzten Auftritt des Tabellenführers vor der Osterpause in Kiel beobachtet und ist „durchaus beeindruckt“. Dort entschieden die Barmbeker die Partie beim Tabellendritten THW II binnen 20 Minuten, machten aus einer 4:3- (10.) eine 17:7-Führung (30.), gewannen am Ende allerdings nur knapp mit 27:26. „Uns erwartet eine wahnsinnige Effektivität im Angriff und ein gutes Zusammenspiel von Torwart und Deckung“, weiß Stock, und Michael Haß ergänzt: „Das erfordert von uns absolute Konzentration im Abschluss, um Gegenstöße zu vermeiden, und zudem ein konsequentes Rückzugsverhalten über 60 Minuten.“

Erfreulich: Sowohl der mittlerweile beschwerdefreie Bennet Kretschmer als auch Jannek Brown, dem die Drähte aus der Hand entfernt worden sind, befinden sich wieder im Wift-Training. Michael Haß indes verrät: „Unabhängig von unserer gewählten Formation liegt das Hauptaugenmerk auf den beiden wendigen Barmbeker Mittelmännern Dennis Tretow und Arne Schneider, die immer wieder Rune Hanisch im rechten Rückraum gekonnt in Szene setzen und dazu noch selbst brandgefährlich sind.“

Es fehlen: Hoffmann (kuriert einen Mittelfußbruch aus), Moritz Haß (Haarriss im Handgelenk, wäre aber ohnehin beruflich bedingt ausgefallen), eventuell Kreft (Zehenverletzung). – Hinspiel: Wift verlor mit 27:37. – Außerdem spielen: morgen, 16.45 Uhr: HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg - TuS Esingen (27:28); morgen, 17 Uhr: MTV Herzhorn - TSV Hürup (33:26); morgen, 18 Uhr: THW Kiel II - HSG Ostsee N/G (22:29); morgen, 18.30 Uhr: TV Fischbek - FC St. Pauli (26:29); morgen, 19 Uhr: VfL Bad Schwartau II - HT Norderstedt (24:23); Sonntag, 17 Uhr: Preetzer TSV - SG Hamburg-Nord (29:36).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen