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Lokalsport

06. Dezember 2016 | 21:50 Uhr

Handball-Oberliga HH/SH Männer : Wift lässt Lübeck seinen Frust spüren

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die endgültig als Vizemeister feststehenden Neumünsteraner antworten auf die Pleite gegen Hürup.

Zum Abschluss ihrer englischen Woche in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein leisteten die nun endgültig als Vizemeister feststehenden Handballer der SG Wittorf/FTN Wiedergutmachung für den missglückten Auftritt im Nachholspiel gegen den TSV Hürup (26:28) am vergangenen Donnerstag. Mit einem sehr deutlichen 39:23 (23:12) besiegten die Blau-Weißen auswärts den TuS Lübeck und überrannten den Drittletzten der Tabelle dabei förmlich.

Von Anfang an dominierten die „Bären“ die Partie in der Meesenhalle und zogen nach der 1:0-Führung (3.) kontinuierlich davon. Wift-Trainer Peter Bente verließ sich in der Abwehr auf seinen wegen der Ausfälle von Tommy Fängler, Thorben Plöhn und Bernd Lehmann erneut kurzfristig reaktivierten Akteur Helge Rahn. Der 40-Jährige strukturierte zusammen mit Reiner Kobs und Tim Kreft die offensive 6:0-Deckung der Schwalestädter und machte im Angriff Platz für den Youngster Adam Bühring. Eigentlich noch in der eigenen A-Jugend aktiv, bedankte sich der erst 17 Jahre alte Linksaußen mit seinen ersten beiden Toren in der Oberliga (8:2 aus Gästesicht/9.). „Einstellung und Einsatz waren kein Vergleich zu Donnerstag. Unsere Mannschaft hat die Misere optimal aufgearbeitet“, freute sich Peter Bente über eine Stunde Tempohandball. Das Zusammenspiel von Schlussmann Erik Quednau und dem Abwehrriegel davor harmonierte (17:7 aus Gästesicht/18.). Unaufhörlich bediente Quednau seine Flügelflitzer Moritz Haß (insgesamt sieben Treffer) und Florian Schmidtke (fünf Tore). Bis zum Pausenpfiff traf der Vizemeister fast im Minutentakt und erzielte so viele Torerfolge wie die Gastgeber während der gesamten Spielzeit.

Auch im zweiten Durchgang drückten die Neumünsteraner sofort weiter aufs Gaspedal, lagen nun mit 28:15 vorn (36.). Diesem unbändigen Willen hatten die überforderten Einheimischen zu keinem Zeitpunkt etwas Entscheidendes entgegenzusetzen, und zwischenzeitlich führten die Blau-Weißen mit 18 Toren (37:19/53.). „Die Lübecker bekamen den ganzen Frust aus dem Hürup-Spiel zu spüren. Jeder von uns brannte und spielte mit vollem Einsatz“, lobte Wift-Coach Peter Bente das maximale Tempo seiner Mannschaft sowohl auf dem Weg nach vorne als auch im Rückzugsverhalten und gratulierte abschließend dem HSV II zur Meisterschaft und dem Aufstieg in die 3. Liga. Die Hanseaten stehen zwei Spiele vor dem Saisonende nach dem 28:25-Sieg beim TSV Ellerbek uneinholbar mit fünf Punkten vor der SG Wift auf dem ersten Tabellenplatz.

SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Quednau, Titze - Rahn (2), Kobs (3 Siebenmeter), Kreft (2), Schmidtke (5), Henrich (4), L. Bente (5), Stock (9), Haß (7), Binnewies, Bühring (2).

SR: Böhmke/Scharffenberg (Tellingstedt). – Zuschauer: 150. – Nächster Gegner: VfL Bad Schwartau II (A/Sonnabend, 23. April, 18 Uhr).

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erstellt am 18.Apr.2016 | 09:00 Uhr

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