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Lokalsport

08. Dezember 2016 | 10:54 Uhr

Reitsport : Sonderbeifall beim Turnierstart

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein Däne und ein Grieche sind beim Event SHS Holstein International in der Holstenhalle am schnellsten. Auch Meyer bleibt fehlerfrei.

Zum vierten Mal öffneten die Holstenhallen gestern Mittag ihre Pforten für das Reitturnier SHS Holstein International. Bis zum Sonntag stehen noch eine Vielzahl von Prüfungen für die Vierbeiner auf dem Programm, heute geht es bereits um 8 Uhr weiter.

Rund 250 Zuschauer schauten den Reitern beim Eröffnungsspringen über die Schulter. Im Laufe des Tages wuchs die Resonanz stetig an, sodass sich Veranstalter Harm Sievers (Tasdorf) sehr zufrieden zeigte. Die erste goldene Siegerschleife holte sich der Däne Philip Loven. Mit Ulonka gewann er das Zwei-Phasen-Springen. Entscheidend für den Sieg ist dabei die schnellere zweite Phase, die Loven in 23,57 Sek. meisterte. Der 41-Jährige, der in Meldorf zu Hause ist, blieb mit seinem zwölfjährigen Holsteiner – das ist die Bedingung – in beiden Phasen fehlerfrei. „Das ist ein richtig schneller Reiter, von ihm werden wir an diesem Wochenende noch mehr hören“, sagte Sievers. Loven am nächsten kam der Grieche Angelos Touloupis, der kürzlich aus dem Turnierstall von Hilmar Meyer (Verden) als Bereiter auf das Gestüt von Großbäcker Manfred von Allwörden, den berühmten Grönwohldhof, übersiedelte. Mit Coco Chanell, einem zwölfjährigen Mecklenburger, blieb er 1,26 Sek. über Lovens Zeit und wurde als Sieger der zweiten Abteilung platziert. Beide erhielten jeweils 188 Euro Siegprämie. Sonderbeifall für ihren fehlerfreien Ritt bekam die beliebte Janne-Friederike Meyer (Waldenau). Die 35-Jährige, die Ende September mit der deutschen Mannschaft das Nationenpreisfinale in Barcelona gewonnen hatte, sattelte Brombeere. Mit der siebenjährigen Rappstute landete sie im Gesamtranking auf Platz 13 (Abteilung I = Platz 7). Bei dieser Prüfung umfassten die zwölf Hindernisse mit zwei zweifachen Kombinationen 14 Sprünge bei einer Maximalhöhe von 1,30 m, wobei die Reiter selbst bei Fehlern in der ersten Phase nicht aufzugeben brauchten. „Das wird nach dem neuesten Richtverfahren so gemacht, weil es ja auch um die Ausbildung geht“, erklärte Sievers.

Das Finale der Mittleren Tour steigt morgen Abend (20.30 Uhr), dann mit einer Höhe von bis zu 1,35 m und einem Stechen. Heute stehen erst einmal die Ponyreiter im Blickpunkt. Dort sind eine Kleine und eine Große Tour ausgeschrieben.

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